(openPR) Mit Witz und Charme gegen die Konkurrenz in Dubai
Etwa 90 Touristiker der Region trafen sich am Freitag, 23. Mai erst im Rathaus der Hansestadt Greifswald und später im Tourismus-Seminarzentrum Vorpommern in der Greifswalder Fischstraße, um Fachvorträge zu hören und über Trends und Fördermöglichkeiten im Tourismus zu diskutieren. Eingeladen hatte der Regionale Fremdenverkehrsverband Vorpommern.
„Individualität, Qualität, Kreativität, Charme und Witz sind Erfolgsrezepte, mit denen der Tourismus in Vorpommern gegen internationale Megaprojekte in Dubai oder gar dem Weltraum punkten kann“ brachte Professor Dr. Mathias Feige der dwif-Consulting GmbH aus Berlin die Situation des ländlichen Tourismus auf den Punkt. „Der Tourismusmarkt befindet sich aktuell in einer Beschleunigungsphase. Investitionen wie auch wirtschaftliche Risiken werden immer größer. Der kleinteilig strukturierte Tourismus im vorpommerschen Hinterland hat nur durch emotionale, pfiffige Angebote eine Chance, sich im von ausländischen Investoren geprägten Markt zu behaupten“ so der Experte weiter. Das kürzlich mit fünf Sternen ausgezeichnete Ferienhaus „Ratteyer Idyll“ passt gut in diese Strategie.
Nis-Peter Beck, Referent im Wirtschaftsministerium, referierte zum Ausbau der touristischen Infrastruktur und Förderung im Tourismus sowie über neue Investitionen in Vorpommern: "Im ersten Quartal 2008 wurden im Land zweistellige Wachstumsraten bei den Übernachtungen verzeichnet. So viele Übernachtungen wie noch nie in den ersten Monaten eines Jahres. Den größten Zuwachs bei den Übernachtungen meldete Vorpommern. Die Zahlen belegen: Mecklenburg-Vorpommern wird auch außerhalb der Hochsaison als Urlaubsland immer beliebter. Das zeigt, dass die Konzentration der Investitionsförderung auf saisonverlängernde Maßnahmen und der damit verbundene Ausbau der touristischen Infrastruktur der richtige Weg ist."
Zufrieden zum Verlauf der Veranstaltung äußerte sich der Vorsitzende des Regionalen Fremdenverkehrsverbands Vorpommern e.V., Tilo Braune: „Es war das erste Mal, dass wir zu einem solchen Tag geladen haben. Die Touristiker haben neue Trends erkannt, nehmen die Herausforderungen an und wollen mit uns gemeinsam die Region voranbringen. Das zeigt uns, dass der Tourismustag richtig und wichtig für die weitere Entwicklung in Vorpommern war.“
23. Mai 2008





