(openPR) Schwimmerin qualifiziert sich wegen Rehabilitation in Bad Endorf für Olympia.
Bad Endorf, 21.05.2008 – „Ich bin 100 Prozent davon überzeugt, dass ich die Qualifikation ohne die Reha-Maßnahme in Bad Endorf nie geschafft hätte. Im Januar hatte ich ein Tief und heftige Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich. Durch die Behandlung von Helmut Erhard, dem leitenden Physiotherapeuten, habe ich meine Schmerzen in den Griff bekommen. Ich habe wieder Spaß am Schwimmen.“ so Nicole Hetzer, zweimalige Olympiateilnehmerin. Sie hat sich im April für die Olympischen Spiele in Peking/China qualifiziert und bereitet sich derzeit im ambulanten Reha- und Gesundheitszentrum der Simssee Klinik auf ihre Teilnahme vor.
Für die Olympia-Qualifikation musste die Schwimmerin mindestens einen zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften mit strenger Zeitvorgabe, nämlich die des 8. Platzes der letzten Weltmeisterschaft, erreichen. Ihre Sportart 400 Lagen Schwimmen, setzt sich aus den vier Disziplinen Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil zusammen.
Kein Tag ohne Training
Das Programm von Nicole Hetzer hat mit Entspannung nicht viel gemeinsam. Ihr Training geht von Montag bis Samstagmittag und Sonntag gibt es noch eine sogenannte lockere Ausdauer-Trainingseinheit. Von sechs bis acht Uhr trainiert die Burghausenerin in ihrem Verein SV Wacker-Burghausen. Von neun bis 15 Uhr fährt sie nach Bad Endorf zur Rehabilitation. Massage, Wärme- und Strombehandlungen sowie Training und Messungen an Geräten in der Leistungsdiagnostik gehören dort
zu ihrem Programm. Von 16.30 bis 19.30 Uhr trainiert sie dann noch mal in Burghausen, Athletik oder im Wasser.
Im Wasser geboren
Nicole Hetzers Schwimmkarriere begann mit sechs Jahren, damals noch mit einem moderaten Training von einmal die Woche. Die Eltern, beide Diplom-Sportlehrer und Schwimmtrainer, legten ihr das Talent bereits in die Wiege.
Mit Olympia-Erfahrung
Die Olympischen Spiele in Peking finden vom 9. bis 23. August 2008 statt. Es ist bereits die dritte Olympiateilnahme der 29-jährigen Top-Schwimmerin. 2000 in Sydney war sie fünfte und 2004 in Athen belegte sie den sechsten Platz.
Über ihre Mitgliedschaft beim Sportverein Wacker-Burghausen kam der Kontakt zum Rehazentrum Bad Endorf und der dazugehörigen Abteilung Leistungsdiagnostik zu Stande. Eine Kooperation mit dem Jugendleistungszentrum Wacker-Burghausen besteht schon länger und der Cheftrainer dort für den Bereich Schwimmen, Stefan Hetzer, ist der Vater von Nicole.













