(openPR) Drahtloses Mess-System im Taschenformat: Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Überwachung verschiedener Größen in Einem
Aachen, 21. Mai 2008.- Das Mess-System Pollux von DELTA Systems sendet gemessene Werte über Funk an eine Maschinensteuerungseinheit oder mit Hilfe eines USB-Funksticks direkt an einen PC, wo die Daten verarbeitet und visualisiert werden. Abweichungen, kritische Werte und Materialermüdung werden so erkannt, bevor sie Schaden anrichten können.
Für den Einsatz in Industrie, Berg- und Tiefbau sowie Maschinen- und Fahrzeugtechnik hat der Aachener Spezialist für Messtechnik und Mikrosysteme DELTA Systems das drahtlose Funkmess-System Pollux entwickelt. Bis zu drei verschiedene Werte messen die darin integrierten Sensoren gleichzeitig, zum Beispiel Druck, Temperatur, Länge, Dehnung, Neigung, Gewicht und Beschleunigung. Das Gehäuse ist so strapazierfähig, dass es schwierigsten Umweltbedingungen stand hält.
Das Mess-System kommuniziert mit einem Empfänger, um Steuerungsprozesse zu optimieren oder zu überwachen. Mit den ermittelten Daten wird Einfluss auf die Fertigung genommen, so tragen sie direkt zur Qualitätssicherung und Kostenreduktion bei. Im Produktionsprozess sind Materialfehler, die vor Auslieferung entdeckt werden, wesentlich günstiger zu beheben als solche, die im Rahmen eines Reklamationsvorgangs auftreten oder sogar erst durch Schäden, die infolge von Materialverschleiß oder -ermüdung entstanden sind.
Da Pollux die Daten drahtlos überträgt, kann das Gerät an allen möglichen Mess-Stellen eingesetzt werden, die für kabelgebundene Systeme wegen starker Verschmutzung oder heftiger Bewegung nicht erreichbar sind. Solche Einsatzgebiete sind im Kanal- und Rohrleitungsbau ebenso wie an rotierenden Teilen von Maschinen und Fahrzeugen und im Recyclingbereich sowie auf Deponien.
Beispielsweise misst Pollux in der Ausbaustufe "intelligenter Betriebsstundenzähler" ausgewählte Messgrößen und versieht die Daten mit einem Zeitstempel. So wird der gesamte Lebenszyklus über Monate oder Jahre wie in einer Black-box dokumentiert und kann bei Bedarf über einen USB-Funkstick mit einem PC ausgelesen werden. Die Sensoren müssen also nicht ausgebaut werden, um die Daten auszuwerten.
Auf dem PC werden die Daten mit einer Software verarbeitet, visualisiert und exportiert. Die Sensoren - die wartungsfrei sind - können bei Bedarf mit der Software konfiguriert werden, zum Beispiel um Schwellwerte und Intervalle zu definieren.
Stoßfest sowie öl- und säureresistent entspricht das Gerät dem Schutzgrad IP66. Messdaten werden zulassungsfrei je nach Einsatzland auf den Frequenzen 868 Megahertz oder 915 Megahertz übertragen. Bei freier Sicht und Umgebung hat das System eine Reichweite von mehr als 300 Metern. Die Übertragung ist CRC32 geschützt. Die Kapazität des Logspeichers beträgt maximal 1 Gigabyte. Bei 100 Millionen Einzelmessungen hat die Batterie eine Lebensdauer von etwa vier Jahren.
BILDER ZU DIESER MELDUNG in druckbarer Auflösung:
http://www.pressebox.de/index.php?&boxid=175508













