(openPR) Ob im physischen Materialfluss oder beim Supply Chain Management: Die Geschäftsprozesse der Zukunft sind durchgängig und integriert,
automatisiert und synchronisiert. Wie weit die Symbiose zwischen IT und Logistik vorangeschritten ist, zeigt sich in jüngster Zeit bei der
Entwicklung und Einführung der Radiofrequenz-Identifikation (RFID). Sie
ermöglicht die Implementierung komplexer und flexibler Prozesse.
Lösungen zur Optimierung und Steuerung logistischer Systeme hat das
Unternehmen LinogistiX parat: statt auf zentrale Steuerungssysteme setzt das Fraunhofer-Spin-off auf dezentrale Objektidentifikation und
Open-Source-Software. Bereits jetzt nutzt eine Fluggesellschaft das
System für Ihre Ersatzteillagerung. Vom 27.- 31.05.2008 ist die LinogistiX GmbH auf der CeMAT in Hannover (Halle 27, Stand G19) vertreten und informiert dort über ihre Softwarelösungen.
„Wir sehen die Zukunft im betriebsübergreifenden Einsatz von offenen, kostengünstigen Softwarelösungen, die zu einer effizienteren Organisation der logistischen Warenströme bei unseren Kunden führt. Dabei profitieren mittelständische Unternehmen mit komplexen logistischen Prozessen genauso wie Konzerne“, erklärt LinogistiX Geschäftsführer Andreas Trautmann. Neben der Herstellung und dem Vertrieb von Computer-programmen liegt der Unternehmensschwerpunkt auch in den Beratungsdiensteistungen hinsichtlich des Einsatzes von Technologien oder der Optimierung von logistischen Systemen“, so Trautmann. Als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML ist das Unternehmen Brücke zwischen neuesten Forschungserkenntnissen und praktischer Umsetzung. Zugleich erhält die LinogistiX Unterstützung von der Fraunhofer-Venture-Gruppe, die sämtliche Fraunhofer-Ausgründungen in wirtschaftlichen Fragen berät.
Die LinogistiX GmbH bedient sich modernster IT-Lösungen und setzt den Schwerpunkt auf den Einsatz von Open-Source-Software, um die Steuerung logistischer Systeme zu optimieren. Durch die Offenheit des Quellcodes kann der Benutzer jederzeit Änderungen vornehmen – Mängel können sofort nach dem Erkennen eigenhändig beseitigt werden. „Wahrscheinlich kennt jeder PC-Benutzer heute das Open Source Betriebssystem Linux“, stellt Trautmann den Vergleich an. „Im Bereich Logistik war die Verwendung dieser Art von Software bislang eher selten.“ Als Basis dient das am Fraunhofer IML entwickelte Open-Source-Rahmenwerk myWMS, das durch andere Open-Source-Software wie Linux ergänzt werden kann. Vorteile liegen in der preiswerten Realisierung, der Investitionssicherheit und der hohen Qualität. Besonders die webbasierten Lösungen erleichtern die Bedienung und Inbetriebnahme der Programme.
Auch bei ihrem jüngsten Projekt für eine deutsche Fluggesellschaft war die Offenheit des Systems ein entscheidender Vorteil. Zum einen musste sich die Lösung in eine bestehende IT-Infrastruktur einbetten, zum anderen galt es, die Schnittstellen zur Steuerungstechnik des Partners Lanfer CARGO-TECHNIK GmbH & Co.KG zu realisieren. Ziel des Projekts war die Modernisierung und Wiederinbetriebnahme eines vorhandenen, automatischen Lagersystems zur Lagerung von Ersatzteilen. Chargen- und Mandantenfähigkeit sowie die lückenlose Erfassung über Autoidentifikationsverfahren gewährleisten einen optimierten logistischen Prozess. „Dank internetbasierter Technologien gestaltete sich die Inbetriebnahme sehr einfach. Dieser Beweis für die Praxistauglichkeit unserer Konzepte freut mich besonders“, so Trautmann.










