(openPR) Tagen kann man in seelenlosen großen Hotelburgen mit klimatisierten und fast sterilen Räumen. Immer mehr Unternehmen aber suchen die etwas andere „Location“, das besondere Programm. Zum einen geht es um das Erlebnis für die Mitarbeiter oder Kunden, aber auch Kostenüberlegungen spielen immer mehr eine Rolle. Mini-Häppchen im Grand-Hotel kosten eben eine Stange Geld, und manche Zimmerpreise erreichen schier astronomische Größenordnungen.
Marion Wessely und Roswitha Eck aus dem oberbayerischen Otterfing haben eine lange Erfahrung mit „besonderen“ Events. Mit ihrem Unternehmen Extratours vermarkten sie eine Idee, die auf immer größeren Zuspruch stößt. Sie wissen, dass Komfort und Wellness zu den „Grundausstattungen“ gehören, ein gutes Essen ebenso wie die nötige Technik bei Seminaren und Tagungen. Also haben sie den bekannten Brauereigasthof der Familie Inselkammer in Aying vor den Toren Münchens ausgewählt, in dem der Tagungsgast nicht nur alle Annehmlichkeiten eines Viersterne-Hauses genießt, sondern auch einen Einblick in die Kunst des Bierbrauens bekommt. Der Abend steht ganz im Zeichen des Arche-Hofs, ganz in der Nähe des Tagungshotels, über den Roswitha Eck sagt: „Das ist ein echtes Unikat in der Region, diese Kombination findet man sonst nirgendwo“. Und sie hat Recht: Kaum angekommen, werden die Gäste vom fast schon legendären Hausschwein Traudl begrüßt. Eine Führung über den ökologischen Musterhof gibt spannende Einblicke in die Landwirtschaft und zeigt seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen, die auf dem Hof eine Heimat haben. In diesem Refugium und weit weg vom Lärm der Großstadt genießen die Besucher ein gesundes und frisch zubereitetes Bio-Sechsgang-Menü – von der Bäuerin und vielen Helfern liebevoll zubereitet.
Marion Wessely ist sicher, mit diesem neuen Konzept eine Vielzahl von Kunden zu erreichen. Ob es ein Unternehmen ist, das mit seinen Mitarbeitern einen Jahresausflug macht oder der Betrieb, der seine Kunden einlädt: Für jeden haben die rührigen Unternehmerinnen ein maßgeschneidertes Paket. Und sie gehen auch auf die Sonderwünsche ein, organisieren einen Ausflug an den Tegernsee oder ein Golfturnier in nächster Nähe. Trainer und Seminarleiter, die diese eher ungewöhnliche Kombination zwischen Wireless LAN und Hausschwein einmal erlebt haben, buchen immer wieder und verweisen auf die Kommentare der Teilnehmer. So schrieb kürzlich der Verkaufsleiter eines großen Unternehmens in den Bewertungsbogen: „Ich bin nun fachlich fit, weiß alles über das bayerische Bier, habe mich erholt und das erste Mal mit einem Schwein kommuniziert“.
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