(openPR) EBITDA steigt auf 0,7 Mio. Euro (Vj. -0,3)
- EBIT deutlich verbessert auf 0,0 Mio. Euro (Vj. -1,2)
- Konzernumsatz in Höhe von 12,2 Mio. Euro (Vj. 13,8)
- Softwareumsatz steigt auf 4,9 Mio. Euro (Vj. 4,6)
- Pro-Kopf-Umsatz in der Beratung wächst um über 10%
München, 16. Mai 2008 – Die SoftM Software und Beratung AG verzeichnete in den ersten drei Monaten des neuen Geschäftsjahres positive Auswirkungen der im vergangenen Jahr eingeleiteten Strategiemaßnahmen, des erneuerten Produktportfolios sowie des zusätzlichen indirekten Vertriebskanals. So konnte SoftM im ersten Quartal 2008 das Ergebnis deutlich steigern: Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 1,2 Mio. Euro auf 0,0 Mio. Euro (Vj. -1,2). Der Umsatz im Geschäftsfeld Standardsoftware stieg um 7% auf 4,9 Mio. Euro (Vj. 4,6). Im Geschäftsfeld Beratung war der Umsatz mit 4,8 Mio Euro (Vj. 4,8) trotz der Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft konstant; der Pro-Kopf-Umsatz in diesem Geschäftsfeld stieg um über 10%. Im Geschäftsfeld Systemintegration war vor allem infolge von Personalabgängen in Q1/2007 sowie einer Kaufzurückhaltung im Vorfeld einer IBM Produktankündigung ein Umsatzrückgang auf 2,5 Mio. Euro (Vj. 4,4) zu verzeichnen. Aufgrund dieses Rückgangs verringerte sich der Gesamtumsatz im ersten Quartal 2008 auf 12,2 Mio. Euro (Vj. 13,8).
Standardsoftware
Im Geschäftsfeld Standardsoftware – Lizenzerlöse und Pflegegebühren für Standardsoftwareprodukte – wurde mit 4,9 Mio. Euro (Vj. 4,6) ein Zuwachs um 7% gegenüber dem Vorjahr erzielt. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die neue Java-basierte ERPII-Software Semiramis zurückzuführen, während das Geschäft mit den auf die Plattform IBM System i fokussierten Softwareprodukten stabil blieb.
Beratung
Im Geschäftsfeld Beratung – dazu gehören Beratungs- und Programmierdienstleistungen zur Einführung und Betreuung der Standardsoftware – wurde ein Umsatz von 4,8 Mio. Euro (Vj. 4,8) erzielt. In diesem Geschäftsfeld wurde das Vorjahresniveau erreicht, obwohl sich die Zahl der Mitarbeiter in der Beratung infolge der Entkonsolidierung einer Tochtergesellschaft zur Jahresmitte 2007 stark vermindert hat. Positiv trug die neugegründete SoftM Solutions GmbH in Österreich zum Beratungsgeschäft bei. Der Pro-Kopf-Umsatz in der Beratung ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um über 10% gestiegen.
Systemintegration
Im Geschäftsfeld Systemintegration – Produkte und Services für IT-Infrastruktur – lag der Umsatz bei 2,5 Mio. Euro (Vj. 4,4). Zum einen wirkten sich in diesem Geschäftsfeld Personalabgänge aus, die im Laufe des Vorjahresquartals erfolgt waren. Zum anderen sorgte eine bedeutende technologische IBM Neuankündigung Anfang April 2008 für die Modellreihe System i für Kaufzurückhaltung der Kunden im Vorfeld der Ankündigung.
Ergebnis
SoftM erzielte im ersten Quartal ein operatives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 0,7 Mio. Euro (Vj. -0,3). Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 0,0 Mio. Euro (Vj. -1,2). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) lag in den ersten drei Monaten bei -0,1 Mio. Euro (Vj. -1,3).
Das Nettoergebnis belief sich auf -0,2 Mio. Euro (Vj. -0,9 Mio.), je Aktie auf -0,05 Euro (Vj. -0,19). Der operative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug in den ersten drei Monaten 10,7 Mio. Euro (Vj. 13,5).
Damit konnte SoftM im traditionell für die IT-Branche eher schwachen ersten Quartal ein gutes Ergebnis erzielen.
Ausblick
Der Vorstand sieht die im Geschäftsbericht 2007 gegebene Prognose durch die Quartalszahlen bestätigt und geht davon aus, dass die im vergangenen Jahr eingeleiteten Strategiemaßnahmen, das erneuerte Produktportfolio sowie der zusätzliche indirekte Vertriebskanal zu Effizienzsteigerungen im Geschäftsjahr 2008 führen. Für das laufende Jahr rechnet SoftM beim Konzernumsatz mit einer moderaten Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Beim EBIT wird eine Verbesserung auf ein deutlich positives Ergebnis erwartet.
Der vollständige Quartalsbericht steht zum Download bereit: www.softm.com/finanzberichte






