(openPR) München/ San Francisco, 14. Mai 2008 – Embarcadero Technologies, das im Privatbesitz der Investmentfirma Thoma Cressey Bravo befindliche Unternehmen hat mit Borland Software (NASDAQ: BORL) einen definitiven Kaufvertrag unterzeichnet, der den Erwerb von Borlands Tochterfirma CodeGear vorsieht. Die Transaktion soll binnen 30 bis 60 Tagen abgeschlossen sein.
Durch die Fusion der führenden Hersteller von Entwicklungs- und Datenbankwerkzeugen kann Embarcadero Technologies seine Kunden künftig noch besser dabei unterstützen, die wachsenden Anforderungen an Produktivität und Ressourcen zu bewältigen, denen sich Unternehmen aufgrund immer komplexerer Anwendungen und heterogener Datenbank-Infrastrukturen gegenübersehen. Mit zusammen mehr als 100 Mio. US-Dollar Jahresumsatz und mehr als 500 Mitarbeitern weltweit werden die fusionierten Unternehmen künftig unter dem Namen Embarcadero Technologies tätig sein.
„Die Welten der Anwendungs- und Datenbankentwicklung wachsen langsam zusammen und mit den Synergien dieser beiden Unternehmen ist diese Fusion nur eine logische und zeitgemäße Konsequenz“, so Orlando Bravo, der geschäftsführende Direktor und Partner bei Thoma Cressey Bravo. „Der Erwerb von CodeGear wird Embarcadero die finanzielle Stärke, die personellen Ressourcen und die Innovativität geben, um den Anforderungen dieses sich schnell entwickelnden Marktes zu begegnen“, ergänzt Holden Spaht, Geschäftsführer bei Thoma Cressey Bravo.
Der Erwerb von CodeGear macht Embarcadero Technologies zum größten unabhängigen Softwarehersteller, der eine integrierte Produktpalette für die Modellierung, Entwicklung, Verwaltung und Optimierung von plattformübergreifenden Applikationen und Datenbanken anbietet. Kunden und Partner werden jetzt noch mehr von Embarcadero Technologies profitieren, deren Produkte sie nun bei der vollständigen Integration ihres Produktentwicklungszyklus, beim Automatisieren fehleranfälliger Aufgaben und bei der Steigerung ihrer Produktivität unterstützen.
Darüber hinaus verfügt das Unternehmen nun über einen erheblich stärkeren Vertrieb, um Millionen von Entwicklern, Software-Architekten, ISVs und Datenbankadministratoren in aller Welt besser zu erreichen und anzusprechen. Das Potential für die Produkte von Embarcadero Technologies und CodeGear umfasst zusammen mehr als 15 Millionen Anwender weltweit und wird nach Ansicht von Branchenexperten jährlich um bis zu zehn Prozent wachsen.
„Die Unterzeichnung des Kaufvertrags ist für Kunden, Partner, Mitarbeiter sowie die Community von CodeGear eine positive Nachricht“, so Jim Douglas, Chief Executive Officer (CEO) bei CodeGear. „Die Fusion gibt uns die notwendigen Mittel, noch besser auf die Kundenanforderungen reagieren zu können und uns gleichzeitig stärker auf unsere Kernprodukte und -märkte zu konzentrieren.“
CodeGear bedient Java- und Windows-Entwickler mit seinen mehrfach ausgezeichneten Produkten JBuilder, Delphi und C++ Builder sowie die neue Generation von Web-Entwicklern mit innovativen Produkten für PHP und Ruby-on-Rails.
„CodeGear ist als Marktführer mit etablierten globalen Vertriebskanälen bekannt“, ergänzt Wayne
Williams, CEO von Embarcadero Technologies. „Indem wir das leistungsstarke Produktportfolio integrieren, wird es für uns möglich sein, in neue Märkte zu expandieren und marktführende Produkte zu entwickeln, die einen Quantensprung für die IT-Industrie bedeuten werden. Von diesem Potential werden unsere Kunden wie auch unsere Partner profitieren.“
Der zu erwartende Preis für die Transaktion beträgt 23 Mio. US-Dollar. Borland wird CodeGears Außenstände einbehalten, die auf einen Wert von weiteren 7 Mio. US-Dollar geschätzt werden. Weitere Bedingungen werden in Unterlagen genannt, die Borland der US-Börsenaufsicht SEC vorlegen wird.
Es wird erwartet, dass die Transaktion bis zum 30. Juni 2008 abgeschlossen ist. Bis dahin wird Embarcadero Technologies als eigenständige Geschäftseinheit tätig sein und CodeGear wird weiterhin als Tochterfirma Borlands agieren. Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, wird Wayne Williams in seiner gegenwärtigen Position verbleiben und das kombinierte Unternehmen als CEO leiten.










