(openPR) Mit der 573. Ausgabe startet die Fachzeitschrift schmalfilm in den 60. Jahrgang. Das den Formaten 8mm, Super 8, Single 8, 16mm und 9,5mm gewidmete Heft erscheint alle zwei Monate im Berliner Fachverlag Schiele & Schön. schmalfilm behandelt die Schwerpunktthemen Filmgestaltung, Kameras, Projektoren und Filmmaterial. Das Magazin wendet sich aber auch an Sammler von Filmgeräten und Spielfilmkopien. „Filmen mit echtem Film ist durchaus wieder im Trend“, sagt schmalfilm-Chefredakteur Jürgen Lossau.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit schreibt in seinem Grußwort: „Der vielfach totgesagte Schmalfilm, er lebt und wird von einer wieder wachsenden Fangemeinde leidenschaftlich gepflegt. Eigentlich kein Wunder: Vielen Hobbyfilmern ist der Schmalfilm das, was Autofans ihr Oldtimer: Ein Vergnügen, das Technik pur und ungefiltert zum Erlebnis werden lässt. Von gestern ist der Schmalfilmer freilich nicht, er nutzt die Chancen des digitalen Zeitalters, wo immer sie sich sinnvoll mit der bewährten Technik verbinden lassen. Dafür sorgt auch ein Magazin wie schmalfilm, das in modernem Gewand und von Berlin aus über technische und darstellerische Möglichkeiten informiert."
Das vom Braunschweiger Journalisten und Schriftsteller Hellmuth Lange gegründete, anfangs im Eigenverlag produzierte Heft, war bis 1964 das Verbandsorgan des „Bundes Deutscher Film-Amateure“ (BDFA). Als unabhängige Fachzeitschrift im Fachverlag Schiele & Schön erlebte schmalfilm seine Blütezeit mit dem Aufkommen des Super-8-Films im Jahr 1965 bis in die 1980er Jahre.
Eine Ende der 1990er Jahren aufkommende neue Filmergeneration, die den chemischen Film als Kontrapunkt zu Digitalvideo entdeckte, brachte das Magazin zu neuer Blüte. Seit 2004 erscheint schmalfilm in neuem Layout und inhaltlich renoviert unter der Feder von Chefredakteur Jürgen Lossau, der auch als Autor mehrerer Fachbücher über Kameras und Projektoren in Erscheinung trat. Seither konnte die Zahl der Abonnenten um 45% gesteigert werden. schmalfilm hat rund 5.000 Leser. Inzwischen erscheint die Zeitschrift unter dem Titel „smallformat“ auch als internationale Ausgabe in englischer Sprache. Rund die Hälfte der Beiträge darin stammt von Autoren aus USA, England, Spanien, Italien, Australien, Japan und Kanada.
Das Jubiläumsheft zum Sechzigsten enthält einen Streifzug durch sechs Jahrzehnte Filmtechnik, die besten Artikel aus allen Jahrgängen und eine Fotostrecke über Plakat- und Prospektkunst zum Thema Schmalfilm. Die Zeitschrift fällt mit 160 Seiten fast dreimal so dick aus wie üblich und erscheint Mitte Februar 2008. schmalfilm ist bundesweit im Bahnhofsbuchhandel erhältlich. Interessenten können das Heft auch über die Internetseite www.schmalfilm.de bestellen.













