(openPR) Smart Path Selection (smart|path) verbessert Applikationsperformance im WAN und sichert Geschäftskontinuität
Wiesbaden, 06. Mai 2008. Ipanema Technologies präsentiert mit Smart Path Selection (smart|path) eine neue Funktionalität seines Application Traffic Management-Systems für Weitverkehrsnetze (WAN). Damit können Unternehmen verschiedenartige physische Netzwerke zu einem zusammenführen und so die Performance ihrer Applikationen sowie die Geschäftskontinuität verbessern. smart|path ist ab sofort als optionale Komponente zusammen mit den Hardware-Appliances (ip|engines) des Systems erhältlich.
Damit die Mitarbeiter in den geographisch verstreuten Niederlassungen jederzeit mit ausreichender Performance auf die geschäftskritischen Applikationen zugreifen können, sind Unternehmen auf ein zuverlässiges WAN angewiesen. Eine redundant ausgelegte Netzwerk-Infrastruktur ist dabei nicht mehr nur bestimmten Marktzweigen wie etwa dem Finanzsektor vorbehalten. Viele Unternehmen möchten sich nicht mehr nur auf ein Netzwerk oder einen Service Provider verlassen. Die Lösung ist eine Kombination aus einem MPLS-Netzwerk mit ISDN oder xDSL zur Absicherung.
In solchen redundant ausgelegten Infrastrukturen wird jedoch die Bandbreite der zweiten Leitung meist nur dann genutzt, wenn die erste Leitung ausfällt. In der restlichen Zeit bleibt die Kapazität ungenutzt, was wertvolle Ressourcen verschenkt.
smart|path bietet Unternehmen eine neue Herangehensweise, indem es die Bandbreite des primären und sekundären Netzwerks so dynamisch managt, als gäbe es nur eines. Dies führt zu einer optimalen Nutzung der Netzwerk-Ressourcen und verbessert die Anwendungsperformance.
smart|path ist ein Zusatzmodul des autonomen WAN-Optimierungssystems von Ipanema. Das Tool wird auf den Hardware-Appliances (die ip|engines) betrieben, die in den Rechenzentren und Niederlassungen im WAN zum Einsatz kommen. smart|path stützt sich auf die Transparenz- und Optimierungsfunktionalitäten des Ipanema-Systems. Als Grundlage der dynamischen Steuerung dient der Echtzeit-Status der Verbindungen wie etwa die verfügbare Bandbreite und die Qualität.
Bei jeder Verbindung wird ein Status-Vergleich mit den globalen Performance-Zielvorgaben für die einzelnen Applikationen gezogen. Hinzu kommt eine weltweite Analyse der unterschiedlichen Datenverkehrsarten. Die Applikationsperformance-Ziele repräsentieren das benötigte Netzwerk-Verhalten, um eine Anwendung und deren Endnutzer zu versorgen.
Die Ziele beziehen sich auf die Bewertung der Anwendungsgüte eines jeden Users. Dargestellt werden einfache Messdaten in Verbindung mit Qualitätsmerkmalen, die mithilfe von Indikatoren wie MOS (Mean Opinion Score) für Sprachanwendungen und AQS (Application Quality Score) für Daten-Anwendungen ermittelt werden. In die Metriken der Applikationsqualität fließen nun dank smart|path Kennwerte der Qualität, Verfügbarkeit, Kosten und sogar die Sicherheitseinschätzung der Leitungen und Applikationswege mit ein, nach denen die Anwendungen im WAN optimiert und geschützt werden.
Die Konfiguration von smart|path ist einfach: Durch eine Begrenzung auf globale Zielvorgaben sind lokale Einstellungen an den Appliances nicht notwendig. Da das System dem Prinzip des autonomen Netzwerks folgt, passt es sich automatisch an sich verändernde IT-Umgebungen an und sorgt so für geringe Gesamtbetriebskosten (TCO).
„Erstmals ist es möglich, verschiedene physische Netzwerke zu einem einheitlichen logischen Netzwerk zu kombinieren – und das ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand“, erläutert Mark Burton, Product Management Director bei Ipanema Technologies. „Unternehmen können nun die Performance ihrer kritischen Applikationen garantieren und die Geschäftskontinuität jederzeit gewährleisten.“
smart|path nutzt wirkungsvoll die Omnipräsenz und Performance des Internets. Es sorgt für deutliche Kosteneinsparungen bei der Bandbreite und verbessert spürbar die Anwendungsperformance. Die Lösung ist eng mit den anderen Features des Ipanema-Systems verzahnt und schließt Transparenz, Optimierung und Beschleunigung mit ein.

