(openPR) Comprendium hat für den Health Care Market eine alternative Finanzierungslösung namens „I-Kosten-Leasing“ konzipiert und ermöglicht somit Betreibern von Pflegeheimen eine flexible und unabhängige Finanzierungsform. Entwickelt wurde das Modell als Reaktion auf den Kostendruck seitens der Kassen auf die Betreiber und die schwindende staatliche Unterstützung.
Aufgrund der demografischen Entwicklung in den kommenden Jahren wird die Nachfrage nach Pflegedienstleistungen enorm steigen. Dabei müssen die Betreiber aber gleichzeitig immer wirtschaftlicher denken. Um vor allem die Balance zwischen Kostendämpfung und Qualitätssicherung zu finden, stellt sich nun verstärkt die Frage nach der richtigen Finanzierung. Die monatlichen Raten werden bei dem „I-Kosten-Leasing“-Modell individuell sowohl an die bestehende Investitions-Kosten-Vereinbarung als auch an die zu erwartenden Pre-Opening-Phase angepasst. Somit ist maximale Flexibilität möglich. „Das Finanzierungsmodell bietet eine praktische Sammelphase vor Starttermin des Vertrags, in der alle Lieferanten zeitnah bezahlt werden können, für den Betreiber jedoch keine Raten anfallen. Das erspart aufwändige Sale-and-Mietkauf-Back-Verfahren“, so Meinolf Rau, Director Sales bei Comprendium.
Auch werden an öffentlich-rechtliche, gemeinnützige und private Betreiber hohe Anforderungen an die finanzielle Leistungsfähigkeit und Kreditwürdigkeit gestellt. So müssen die betriebswirtschaftlichen Aspekte von Anzahl und Standort der jährlichen Neueröffnungen und Ersatzbauten finanziell vor allem liquiditätsorientiert abgesichert werden. Insbesondere gilt dies für die voraussichtliche Pre-Opening-Phase, die je nach Standort zwischen 3 und 12 Monaten betragen kann.
Die Einrichtung wird i.d.R. vom Betreiber der Pflegeheime vorgenommen, für die er vom jeweiligen Vermieter oder Verpächter häufig einen Einrichtungskostenzuschuss erhält. Dieser muss häufig über die gesamte Mietzeit teuer an den Investor zurückgezahlt werden. So ergibt sich bei kalkulierten Mieterhöhungen von z. B. 1 – 2 Euro pro Bett und Tag eine Gesamtbelastung von bis zu 300 Prozent der Investitionskosten pro Bett. Dieser Einrichtungskostenzuschuss entfällt jedoch, wenn der Betreiber eigene Objekte einrichtet oder bestehende aus Wettbewerbs- oder Altersgründen neu ausstattet. Aus diesem Grund haben Leasingmodelle zunehmend an Akzeptanz gewonnen, da somit kein Kapital gebunden wird und dadurch die Liquidität steigt. Doch können herkömmlichen Kredit- oder Leasingfinanzierungen meist nicht flexibel auf unterschiedliche Investitionsanforderungen während der Laufzeit reagieren.








