(openPR) Bielefeld, 28. April 2008. Mit Wirkung zum 10. April 2008 wurde Dr. Astrid Kruse (35)zur Professorin für Kommunikationswissenschaft/ -controlling an der Bielefelder Fachhochschule des Mittelstands (FHM) ernannt. Prof. Dr. Kruse ist seit Oktober 2005 als Lehrbeauftragte für die FHM tätig. Kruse studierte Kommunikationswissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte sowie Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und promovierte zum Thema „Online bestellen – offline lesen. Das Buch als Verkaufserfolg im Internet“. Vor ihrer Berufung war sie in der Kommunikationsberatung mit den Schwerpunkten internationale Medienanalyse und Befragung tätig. Als Expertin für empirische Kommunikationsforschung wird Kruse an der FHM künftig den Fachbereich Medien verstärken und hat darüber hinaus die wissenschaftliche Leitung eines neuen Projekts „Analyse, Entwicklung und Erprobung von genderorientierten Qualifizierungs- und Transfermaßnahmen für MultiplikatorInnen im Handwerk“ übernommen.
Im Rahmen dieses bundesweit ausgerichteten Forschungsprojekts beschäftigt sich die FHM Bielefeld mit dem Gründungsverhalten von Frauen in Handwerksberufen. Während der Anteil der Frauen im Handwerk kontinuierlich steigt und sich darüber hinaus immer mehr Frauen für eine Ausbildung in einem bisher typischen Männerberuf entscheiden, ist das Gründungspotenzial der Frauen im Handwerk bisher nicht ausgeschöpft.
Derzeit wird eine erste wissenschaftliche Studie zur „Entwicklung und Unterstützung der Gründungsmotivation und Gründungsfähigkeit von Frauen im Handwerk“ erstellt, um in einem zweiten Schritt auf Basis dieser Ergebnisse Beratungsstrategien und Qualifikationsmaßnahmen für Gründerinnen zu entwickeln. Ziel des Projekts ist es, Handwerkerinnen den Zugang zur Existenzgründung durch spezielle Beratungs- und Qualifizierungsangebote zu erleichtern.
Das Projekt wird im Rahmen der Initiative „Power für Gründerinnen – Maßnahmen zur Mobilisierung des Gründungspotenzials von Frauen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (EFS) gefördert. Sowohl auf regionaler Ebene als auch auf Bundesebene konnten bereits verschiedene Projektpartner aus dem Bereich des Handwerks und aus der Gründungberatung gewonnen werden. Interessierte Organisationen und Gründungsberater können sich online unter www.gruenderinnen-im-handwerk.de über den aktuellen Projektfortschritt informieren oder direkt Kontakt zum Projektteam aufnehmen: 05 21. 9 66 55-254.













