(openPR) Geseke. Der Mai, Monat des Wachsens und Blühens, ist traditionell der Marienmonat schlechthin. Vielerorts gestalten Gemeinden, katholische Verbände und Gruppen in diesen Wochen regelmäßige Marienandachten. Dazu gehören auch die Wallfahrtsmessen.
Wie in den vergangenen Jahren hat sich auch die Stiftskirchengemeinde wieder ein Programm ausgedacht. Anlässlich des Gebetstages um geistliche Berufe findet am Donnerstag (01. Mai) die nächste Monatswallfahrt zum Gnadenbild Maria Schuss statt.
Die Monatswallfahrten 2008 am monatlichen Gebetstag um geistliche Berufe stehen unter dem Leitthema „375 Jahre Maria Schuss“.
Die Wallfahrtspredigt handelt über das Thema "Christi Himmelfahrt".
Nach der Aussetzung um 17.00 Uhr und den Rosenkranzgebet um 17.30 Uhr folgt um 18.00 Uhr die heilige Messe. Es besteht Beichtgelegenheit und die Möglichkeit zur Einzelsegnung.
Im Pfarrsaal der Stiftskirchengemeinde ist abschließend bei Getränken und Schnittchen Gelegenheit zur Begegnung und zum Gespräch.
Bereits eine Woche später, am Mittwoch, den 7. Mai findet eine weitere Wallfahrt statt. Um 15:00 wird die Frauengemeinschaft (KFD) Leiberg (Bad Wünnenberg) eine Wallfahrtsmesse in der Stiftskirche St. Cyriakus feiern.
Höhepunkt des Monats Mai wird ein Besuch von Bischof Ricardo Garcia Garcia aus der Prälatur Yauyos in Peru sein. Am Donnerstag, den 22. Mai - Fronleichnamsfest - feiert der Bischof aus Peru um 18:00 Uhr in der Geseker Stiftskirche ein Pontifikalamt.
Bischof Ricardo wurde im Dezember 2004 Nachfolger des jetzigen Erzbischofs von Cusco, Juan Antonio Ugarte, der im Jahr 2006 schon einmal in Geseke war.
Bischof Ricardo ist 53 Jahre alt. Er leitet eine Territorialprälatur, die 1957 errichtet wurde; das bedeutet, dass eine Diözese noch nicht besteht. Denn die Kirche in Peru ist eine junge und eine arme Kirche. In der Prälatur Yauyos leben etwa 210.000 Katholiken. In der Seelsorge arbeiten etwa 40 Priester. Die geografische Lage ist sehr problematisch. Peru erstreckt sich an der südamerikanischen Pazifikküste von Norden nach Süden über eine Länge beinahe 2000 Kilometer. Von der Küste im Westen steigt das Land nach Osten steil bergan. Die Spitzen der Anden erheben sch auf mehr als 6000 Mewter über den Meeresspiegel und sind zum Teil mit ewigem Eis bedeckt. Östlich der Anden fällt das Land zum Amazonasbecken ab. Dort herrscht das Klima des tropischen Regenwaldes.
Da sich die Täler meist in West-Ost-Richtung erstrecken, können die Wege zwischen den Pfarreien sehr weit sein, auch wenn in der Luftlinie nur wenige Kilometer zwischen zwei Dörfern liegen. Um die Möglichkeiten der Seelsorge bei der schwierigen geografischen Lage zu erleichtern, wurde im Jahr 1957 das Gebiet von Yauyos aus der Erzdiözese Lima ausgegliedert und als Prälatur verselbständigt. Wenn Bischof Ricardo die Abendmesse in der Stiftskirche als Pontifikalamt feiern und auch die Predigt halten wird, wird die Kollekte für die Prälatur Yauyos gehalten.
Des Weiteren weisen die Verantwortlichen der Stiftskirchengemeinde darauf hin, dass am 06. Mai, 13. Mai und 20. Mai jeweils um 19.30 Uhr eine Maiandacht in der Maria-Hilf-Kapelle stattfinden wird. Die letzte Maiandacht für 2008 findet am 27. Mai 2008 in der Stiftskirche um 19.30 Uhr statt. Die Maiandachten werden von der kfd der Stiftskirchengemeinde gestaltet.
Faltblätter mit den jeweiligen Terminen und Themen der Monatswallfahrten liegen in der Kirche aus.











