(openPR) Wie seriös sind Tierschutzorganisationen wirklich?
In zunehmendem Maße werden von Tierschutzorganisationen Hunde aus dem Ausland nach Deutschland gebracht und hier gegen eine Schutzgebühr von in der Regel 250 Euro vermittelt. Diese so nobel anmutende Handlung, nämlich scheinbar hilflose Hunde aus einer hoffnungslosen Situation zu erretten, hat jedoch auch eine dunkle Kehrseite.
Denn die geretteten Tiere danken ihren neuen Besitzern nicht mit grenzenloser Liebe und Zuneigung, dass sie ihrem grausamen Schicksal entgangen sind. Sie leiden unter ansteckenden Seuchen, schweren Verhaltensstörungen, Heimweh und Anpassungsschwierigkeiten, zum Leidwesen ihrer neuen Besitzer. „Nur ein sehr geringer Teil der neuen Hundebesitzer ist mit dem erworbenen Hund auch wirklich glücklich. In der Regel entstehen hohe Kosten für die Behandlung von Krankheiten und Verhaltensstörungen, die ein Zusammenleben mit dem Hund als „Familienhund“ erschweren oder sogar unmöglich machen“, sagt Dr. Christa Wilczek vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Darmstadt-Dieburg in der April-Ausgabe der HundeWelt. Für viele Tierbesitzer ergibt sich eine Zwickmühle - sie fühlen sich dem geretteten Hund gegenüber verantwortlich, können ihn aber auf der anderen Seite nicht in ihr Leben integrieren. Es gibt sogar zahlreiche Aussagen, in denen sich die neuen Tierbesitzer bei der Vermittlung bewusst getäuscht und betrogen fühlen. Eine Einschätzung, die die hessische Landestierschutzbeauftragte, Dr. Madeleine Martin bestätigt. „Untragbar sind aber die leider inzwischen zahlreichen Personen und Gruppierungen, die, bar jeglicher Sachkunde, Hundehandel betreiben“, sagt sie im Gespräch mit der Chefredakteurin Claudia de la Motte. Fragen, die jeder Hundehalter stellen sollte: 1. Welche Arbeit betreibt die Tierschutzorganisation im Ursprungsland? 2. Ist die Organisation überhaupt gemeinnützig? 3. Werden alle Fragen beantwortet? 4. Klärt man aktiv über Wesen und Zustand der Hunde auf, oder werden die Hunde mit allgemeinen Bezeichnungen wie „lieb, brav, dankbar“ glorifiziert?
Veröffentlichung honorarfrei gegen Beleg an: Bettina Rrahmani, Minerva-Verlag GmbH, Hocksteinerweg 38, 41189 Mönchengladbach











