(openPR) KÖLN – Am vergangenen Samstag Abend war es wieder mal soweit: Die verbliebenen sieben Kandidaten stellten sich einer erneuten Herausforderung in der 4. Live-Show der 5. Staffel der erfolgreichen Talentshow „Deutschland sucht den Superstar“, welche auf RTL ausgestrahlt wird.
Das Motto dieses Abend´s lautete „Greatest Hit´s“ und nach einer erneuten stressigen Woche, mit vielen Terminen, Gesangschoaching und viel Wirbel um Mitkonkurrent Benni Herd betraten die Kandidaten um 20:15 Uhr schließlich die Live-Bühne.
In der Reihenfolge des darauffolgenden Auftrittes kamen Monika Ivkic (18) aus Wien, Collins Owusu (25) aus Düsseldorf, Rania Zeriri (22) aus Gronau-Elpe, Thomas Godoj (30) aus Recklinghausen, Benni Herd (16) aus Worms, Fady Maalouf (28) aus Hamburg und Linda Teodosiu (16) aus Köln unter Ankündigung des Moderators Marco Schreyl in die Halle, wo sie wie gewohnt mit tosendem Applaus begrüßt wurden.
Monika begann mit ihrer Interpretation des Songs "What a feeling" von Irene Car, welche ihr doch sehr professionell gelang, was nicht zu übersehen war. Die Jury um Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Andreas „Bär“ Läsker kritisierte jedoch, dass Monika den Song zu sehr kopierte und zu wenig von sich selbst mit hineinbrachte.
Nachdem als Zweiter Collins mit "End of the road" an der Reihe war, dem doch eine auch für den Zuseher nicht zu überhörende Steigerung seitens der Jury zugesprochen wurde, war anher als Dritte Rania Zeriri an der Reihe. Aber dazu wird in diesem Artikel an späterer Stelle noch dezidiert eingegangen.
Der Jury-Favorit Thomas Godoj hatte diesmal bei seinem Song "I still haven´t found what I´m looking for" sogar mehrere Texthänger, erntetete von Bär und Anja trotz des Hinweises drauf, dass sowas eigentlich nicht geht, jedoch großes Lob. Die Kritik von Dieter fiel auch bei Thomas diesesmal nicht so positiv auf, meinte dieser, dass derartig viele Texthänger in diesem Stadium der Live-Show´nun gar nicht zu tolerieren wären. Einige Mottoshow´s später, könnte ein derartiger Fehler schon das Aus bedeuten.
Benni, Fady und Linda waren schließlich noch an der Reihe, wobei die beiden Letzteren wohl die souveränste Leistung des Abends ablieferten, was wohl ausnahmsweise von Jury und Zuseher gleichermassen so gesehen wurde. Insbesondere Fady bot bei seiner Interpretation von Elton John´s "Your song" wohl ohne Zweifel die beste Darstellung des Abend´s.
Benni quälte sich in gewohnter Manier durch den Song „Wake me up, bevor you go go !“, stimmlich mehr schlecht als recht, was er durch übertriebene Bühnenshow, die der Zuseher wohl eher als rumgehampel wahrgenommen haben dürfte, wieder wettzumachen versuchte.
Immerhin, ganz abgesehen davon, muss man Benni zugestehen, dass er nach dem Wirbel um seine Person, den er wohl selbst verursacht hat, nicht nur den Mut aufbrachte, sich auf die Bühne zu stellen sondern im Anschluß an seine Interpretation vor dem Publikum und Millionen Zusehern ein ausführliches Statement zu seinem Verhalten vergangener Tage inklusive einer großen Entschuldigung gab. Dafür gebührt dem jungen Mann doch großer Respekt.
Das Urteil der Jury bezugnehmend auf Benni´s Auftritt war augenscheinlich darauf abgezielt, den sechzehnjährigen Jungen, der mit der Gesamtsituation überfordert zu sein scheint, zu schonen, was sehr deutlich mit „Buhh“-Rufen aus dem Publikum quittiert wurde.
Vor allem der direkte Vergleich von Dieter Bohlen mit Rania –Benni hätte doch die Töne wohl besser getroffen – war nicht nur nicht zutreffend und überflüssig, sondern dürfte augenscheinlich gezielt gegen Rania´s Person gerichtet gewesen sein.
Womit ich nunmehr einmal auf Rania Zeriri und die doch sehr fragwürdige Haltung einiger ihrer Person gegenüber eingehen möchte.
Den ihr zugedachten Song „Smooth operator“ von Sade interpretierte die schöne Holländerin mit der markanten, etwas rauchigen, aber äußerst angenehmen Stimme mit Bravour. Sie coverte sie den Song nicht, indem sie ihre Stimme der Originalstimme anzupassen versuchte, sondern sang ihn auf ihre eigene, besondere individuelle Art, die doch ein breites Spektrum der Zuseher sehr positiv anspricht.
Im ungekehrten Sinne war jedoch nun genau diese eigene Interpretation wohl auch wieder nicht recht, da Rania wiederum genau das angekreidet wurde.
Denn ganz anders sah das leider die Jury: sie hätte keinen einzigen Ton getroffen und ihr Gesang sei so flach wie Holland, legte Chefjuror Dieter Bohlen als erstes sein Urteil ab. Anja sagte zwar, dass sie dieser Auftritt gegenüber dem der 3. Mottoshow weitaus besser war, aber auch, dass sie einfach bei ihr eine Steigerung vermissen würde. Bär meinte: „Das ging doch wohl völlig in die Hose!“. Bescheinigte er ihr zwar unmittelbar vor dem Urteil, bei den Proben sei er noch völlig angetan von Rania´s Interpretation gewesen und hätte dadurch sogar den Rest des Abend´s Sade in den Ohren gehabt, meinte er abschließend, dass es so wohl nicht weitergehen würde.
Das eigentlich doch völlig unverständliche, negative Gesamturteil der Jury bzgl. Rania wiederum kommentierte das anwesende Publikum erneut mit heftigen „Buhh“- Rufen und brachte somit zum Ausdruck, dass die breite Masse da wohl ganz anderer Meinung ist.
Was noch äußerst negativ zur Geltung kam: bereits zum zweiten Mal, nachdem dies Anja in der zweiten Mottoshow getan hat, lobte Bär Läsker zu Beginn seiner Kritik unmittelbar nach Rania´s Auftritt die Mottoshow – Band und hob diese deutlich hervor.
Derartige Aktionen sind doch wohl geeignet, eine glatte Demütigung eines Kandidaten vor dem Publikum und Millionen von Fernsehzusehern darzustellen und es keimt hier bei vielen der Verdacht, dass es hier um keine sachliche bzw. fachliche Kritik in Bezug auf die gesangliche Leistung geht, sondern um einen Angriff gegen die Person Rania Zeriri.
Zu hinterfragen wäre doch, aus welchem Grund man eine Kandidatin, bereits auffallend und immer wiederkehrend persönlich attackiert.
Die Band ist sicher ohne Frage ausgezeichnet, doch es wäre wohl auch möglich, dies nicht offensichtlich deshalb zu erwähnen, nur um eine Kandidatin persönlich herunterzusetzen, sondern dies an anderer Stelle zu würdigen. Dieser Eindruck entstand durch diese Art und Weise nämlich bei einem großen Anteil der Zuseher.
Immerhin ist das schlagfertige Mädchen auch nicht auf den Kopf gefallen: Als Reaktion auf Bohlen´s Kritik in der vorangegangenen Mottoshow, in welcher er ihren Gesang mit holländischem Käse verglich (Anm.: was auch immer das Eine mit dem Anderen zu tun haben mag ?), stellte sie ihm eine Platte mit original Käse aus Holland auf den Jurytisch.
Nichts desto trotz, wie bereits berichtet, sah die breite Masse der Zuseher dies wohl anders als die Jury und wählte Rania in die 5. Mottoshow, welche am 19.04.2008 wieder in Köln-Ossendorf über die Bühne geht und Live bei RTL ab 20:15 Uhr ausgestrahlt wird.
An diesem Abend war diese DSDS-Staffel für Collins Owusu trotz einer souveränen Leistung zu Ende; der Düsseldorfer erhielt die wenigsten Anrufe und musste deshalb die Show verlassen.
Die Zuseher und ihre Fans dürfen sich also auf eine weitere Interpretation der schönen Maid aus Holland freuen, wenn diesmal die Jury bestimmt, welcher Kandidat welchen Song singen muss.
Denn trotz aller negativen Berichte der Medien können wir eines aus erster Hand versichern: Rania möchte weitermachen und freut sich auf ihren nächsten Auftritt.
Quellen: www.dsds-city.de













