(openPR) Feuerhex
Das erste Mittelalter-Musical zur Gründungsgeschichte Münchens
In einer aufwändigen Multimedia-Inszenierung wird die Entstehungsgeschichte Münchens dargestellt. Mittelalterliche Musik mit rockigen und lyrischen Elementen untermalt die dramatische und teuflische Liebesgeschichte von Rosa (Martina Kronauer, Sopran), heilkundige Kräutersammlerin aus Geirchingen, und Reinmarus (Christian Bauer, Tenor), dem talentierten Steinmetz aus Freising. Das Herzstück bairischer Geschichte erzählt von den Ursprüngen Münchens aus der Zeit des Konflikts zwischen Freising und Herzog Heinrich des Löwen.
Als Auftakt zur 850-Jahr-Feier Münchens wird die Neuinszenierung der Feuerhex am
Freitag, 27. Juni 2008 - 10 Uhr (Schulvorstellung) und 20 Uhr und
Samstag, 28. Juni 2008 - 15 Uhr und 20 Uhr
im
Circus Krone in München
uraufgeführt. Der Kartenvorverkauf (Eintrittspreise 18 € - 48 €) beginnt am Montag, den 21. April 2008, über http://www.muenchenticket.de . Alle weiteren Infos unter http://www.feuerhex.de .
Garchinger, Freisinger und Münchner Bühnenprofis und -talente und der St. Severin-Chor aus Garching haben sich unter der Leitung von Albert Neuhauser (Produzent) zusammengetan und präsentieren nun die Neuinszenierung des Mittelalter-Musicals Feuerhex. Die Produktion stammt aus dem Chor St. Severin Garching (Chorleitung: Albert Neuhauser) samt seines Theaterensembles aus dem Einzugsbereich München. Autor des Stückes ist der Freisinger Martin Keeser. Uraufgeführt wurde das Stück im Jahr 2006 in Garching anlässlich der U6-Verlängerung nach Garching. Nahezu 6.000 Personen haben damals das Stück mit Begeisterung gesehen.
„Ich freue mich sehr, dass unsere FEUERHEX im Circus Krone in München rechtzeitig zum 850. Stadtgeburtstag Münchens uraufgeführt wird! Mit sehr viel Herzblut haben wir vor zwei Jahren dieses Musical in Garching geschrieben, komponiert, geprobt und sehr erfolgreich aufgeführt. Nun können wir die Neuinszenierung unseres Mittelalter-Musicals endlich auch dem Münchner Publikum zugänglich machen. Wir laden die Münchner ein, in mittelalterlicher Gewandung zu erscheinen. Jeder gewandete Besucher erhält eine kleine Überraschung,“ freut sich Produzent Albert Neuhauser.
Die Geschichte
Nicht weit entfernt vom Aufführungsort der Feuerhex in München stand im 12. Jahrhundert die große "Pruckn" – die „Brücke zu Fehring“ – einer der ganz wenigen Isarübergänge der damaligen Zeit. Dort begegneten sich Menschen jeglichen Couleurs. Vielerlei Waren, vor allem Salz, wurden transportiert und gehandelt. An der Brücke kreuzten sich wirtschaftliche und kulturelle Wege des Abendlandes. Sie gehörte im Jahre 1156, denn da spielt die Geschichte, dem Bischof zu Freising, Otto dem Großen, einem der größten Gelehrten und Geschichtsschreiber des Mittelalters. Sachsenherzog Heinrich, genannt „Heinrich der Löwe“, ein Mann des Schwertes und des Krieges, wird an diesem Tag, an dem das Stück spielt, die Brücke niederbrennen und später weiter südlich wieder aufbauen. Munichen (München) entsteht.
Das Drama
Schreckensszenario in den Isarauen: Drei Frauen werden vom Pöbel gejagt, eine trägt ein neugeborenes Kind in den Armen. Es wird ihr entrissen, bevor die Frauen auf Scheiterhaufen verbrennen.
Man schreibt das Jahr 1156. Auf dem Markt zu Fehring geht es rund. Der Pruckhay kassiert von den durchreisenden Kaufleuten Brückenzoll. Gaukler, Musikanten, fahrende Mönche und buntes Volk beleben den Platz vor der Isarbrücke, die dem Bischof von Freising gehört. Rosa (Martina Kronauer), heilkundige Kräutersammlerin aus Geirchingen, und der talentierte Freisinger Steinmetz Reinmarus (Christian Bauer) fühlen eine tiefe Liebe zueinander.
Reinmarus hört von Wunderdingen der beginnenden Gotik in Frankreich, von neuen Kathedralen und mehrstimmiger Musik. So viel Neues stürzt ihn in große Selbstzweifel. Ein Pakt mit dem Teufel ermöglicht ihm die Schaffung ebensolcher Kunstwerke. Aber er muss dafür seine Sehnsucht und seine Liebe zu Rosa opfern. Vom Teufel angetrieben (Tobias Mullherrin, Tenor) bearbeitet Reinmarus den Stein, aus dem die Freisinger Bestiensäule werden wird. Rosa kämpft um ihre Liebe und verliert sie – und verliert auch ihr Leben auf dem Scheiterhaufen, dem sie einst als Säugling entrissen wurde.
Die Musik
Die Musik des Mittelalters mit dem Heute zu verbinden, geht das? Karge, knorrige, aber auch wundersame Weisen sind es. Werden sie dem heutigen Musikkonsum gerecht? Die Bühne macht´s möglich: Die Akteure mit ihren historischen Kostümen, ihrer alten Sprechweise und ihrem Instrumentarium lassen Geschichte lebendig werden und zeigen sehr treffend die Explosivität dieser Epoche auf. Da reihen sich nahtlos und wie selbstverständlich heutige Musikelemente wie Pop und Rock in die mittelalterliche Szene ein. Musik wird zum vielgestaltigen Werkzeug der Gefühle, so wie es in einem Musical sein muss. Insbesondere bei den eingespielten Multimedia-Projektionen verschmelzen Bild und Musik zum Film, der Geschichte und Gegenwart verbindet.
Der Kartenvorverkauf startet am 21. April 2008 über http://www.muenchenticket.de – alle weiteren Infos unter http://www.feuerhex.de .
Die Darsteller
Rosa - Martina Kronauer, Sopran:
In der Hauptrolle der Kräutersammlerin Rosa ist Martina Kronauer zu sehen, im „wahren Leben“ Münchner Zollinspektorin. Sie singt seit 18 Jahren im Chor St. Severin, hatte ein frühes Debut als Solistin auf der CD „Pentaphonika“, wird immer wieder mit kleineren Solopartien betraut und „singt ganz einfach gerne“, wie sie Musik als ihr Hobby beschreibt. Feuerhex allerdings dürfte ein Meilenstein in ihrem Leben sein.
http://www.martinaonline.de
Reinmarus - Christian Bauer, Tenor:
Den Freisinger Steinmetz Reinmarus singt und spielt Christian Bauer. In Wien geboren, Sopranist der Wiener Sängerknaben, Gesangsstudium in Wien und Graz, diverse Meisterkurse. Feste Engagements am Landestheater Linz, an der Wiener Volksoper und am Staatstheater Gärtnerplatz in München. Gastauftritte an der Wiener Staatsoper, am Bayerischen Nationaltheater und an anderen deutschen Bühnen. Jetzt ist er freiberuflich tätig mit Wohnsitz in Garching und reist durch ganz Europa.
Am 2. Mai 2008 ist er in Garching bei Severin´s Kammermusik mit der schönen Müllerin von Schubert solistisch zu Gast. Dass Feuerhex in seinen Terminplan passt, ist ein glücklicher Umstand und ein signalhaftes Engagement für seinen derzeitigen Wohnort und Lebensmittelpunkt.
Der Teufel - Tobias Mulherrin, Tenor:
Mit sieben Jahren wusste Toby Mulherrin (Sänger, Musiker, Schauspieler) zwar nicht, dass er später einmal ein Sänger und Performer werden würde, doch mit der Einladung zum Tölzer Knabenchor war früh genug klar, dass Musik und speziell Gesang in Zukunft für ihn eine große Rolle spielen würden. Somit beendete er frühzeitig seine schulische Laufbahn mit 18 Jahren und ging nach der 10. Klasse vom Gymnasium ab, um sich ausschließlich auf Gesang und Musik zu konzentrieren. Seither hat man Toby Mulherrin in verschiedenen Bandformationen für Swing Rock & Funk und Shows zu sehen bekommen, wie zum Beispiel 2003 bei Sat.1 in „Star Search“ mit zwei Live-Auftritten jeweils vor einem Millionenpublikum. Diesen Sommer ist der 24-Jährige mit klassischer Gesangsausbildung in der Musiktheater-Produktion Feuerhex als Teufel zu sehen. Mehr zu Toby unter:
http://www.myspace.com/tobymulherrin
Die Macher
Albert Neuhauser - Produzent und Chorleiter des Chores St. Severin, Garching:
Albert Neuhauser übernahm 1967 bereits als 23-Jähriger die Chor-leitung des Chores St. Severin. Er studierte Philosophie, Pädagogik und Kirchenmusik und war bis 2006 hauptberuflich als Lehrer an der Hauptschule Garching tätig. In über 40 Jahren blieb der Chor seiner Hauptaufgabe treu, die Liturgie der katholischen Pfarrgemeinde St. Severin vielfältig und anspruchsvoll zu gestalten. Geprobt und aufgeführt wird in verschiedenen Formationen aus allen Altersstufen vocal und instrumental. Der Chor ist auch außerhalb der Liturgie mit Konzerten, Oratorien und CD-Produktionen aktiv.
Besondere Bedeutung hat das Musiktheater mit eigenen Produktionen erlangt. Seit 1978 alle zwei Jahre das Mysterienspiel Garching´s lebende Krippe, 1980 die erste Kinderoper Der Igel als Bräutigam (1998 als Neuinszenierung sieben Mal im Münchner Gasteig), 1990 Carmina Burana noch in der konzertanten „kleinen“ Form, 1995/96 in einer eigenen szenischen Fassung, 1992/93 ZeitKind mit 17 Vorstellungen (Autor: Martin Keeser), 1999 John´s Bar, der Traum von einer Sommernacht, 2002 Uraufführung der Kinderoper Der kleine Muck (2003 drei Spielserien in Garching und im Münchner Gasteig), 2004 Uraufführung Die Germanen kommen (nach „Romulus der Große“ von Dürrenmatt), 2004 das biblische Kindermusical David & Jonathan in drei Spielserien in Garching und am Münchner Gasteig, 2005 Neuinszenierung für Garching Die Bernauerin von Carl Orff.
Albert Neuhauser erhielt für sein kulturelles Engagement die silberne Verdienstmedaille der Stadt Garching, außerdem in 2006 den Tassilopreis, der Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung.
Martin Keeser - Autor und Komponist:
Martin Keeser ist Musikwissenschaftler, Komponist und Pianist. Er studierte am Richard-Strauß-Konservatorium in München mit Schwerpunkten Klavier, Posaune und Komposition und an der Ludwig-Maximilian-Universität in München Musikwissenschaften. Er arbeitete als Bigband-Leiter mit zahlreichen Bands und bei Studioprojekten. An der Musikschule Freising ist er als Lehrer tätig.
Martin Keeser ist Kulturförderpreisträger des Landkreises Freising und einem größeren Publikum bekannt als Autor von bereits sechs verschiedenen Musicals für Kinder und Erwachsene. Beinahe legendär das Musical ZeitKind, das er speziell für Garching schrieb.
Martin Cambeis - Regie:
Martin Cambeis lebte 20 Jahre lang in Garching, studierte Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München bei Professor „Bluebeard“ Robin Page. Er war Bühnenbildner, Darsteller und Gründungsmitglied beim ZAP-Theater unter der Regie von Hardy Hoosman.
1992/93 absolvierte er eine Schauspiel-Grundausbildung bei Dorothea Gmelin, agierte in der Chor-St.-Severin-Produktion beim Rockmusical ZeitKind von Martin Keeser als Schlagzeuger, Bühnenbildner und Ausstatter. Er war Hauptdarsteller im Musical Fascho Park und 1993 bis 1996 Gründungs- und Ensemblemitglied beim Tatwort Improvisationstheater.
1998 erwarb er das Diplom für Malerei und Grafik. Danach folgten diverse Schauspiel- und Regiearbeiten in Dortmund, Essen, Köln und seit 2001 wieder in München.
Marcus Schmidell - Bühne:
Marcus Schmidell wurde 1971 in München geboren. Wohnorte sind Garching, Wien und München.
Ausbildung zum Werkzeugmacher, dann Schlosser und Kulissenbauer am Bayerischen Staatsschauspiel.
Seit 2001 Bühnentechniker bei den Bayreuther Festspielen.
Seit 2003 selbstständiger Veranstaltungstechniker im Bereich Musical.
1995 - 2000 Studium der Bühnengestaltung bei Prof. Erich Wonder, in diesem Zusammenhang diverse Assistenzen.
Danach viele eigene Arbeiten, beginnend 1994 in Garching unter der Regie von Hardy Hoosman, dann quer durch Deutschland.
Angela Ruepp - Kostüme:
Geboren 1974, lebt Angela Ruepp seit 1999 in München. Nach dem Studium für Mode- und Kostümdesign in Sigmaringen folgten Kostümassistenzen am Zimmertheater in Tübingen und am Renaissance-Theater in Wien. Seit 1998 als freiberufliche Kostümbildnerin am Theater Lindenhof in Meichingen, am Zimmertheater in Tübingen und für verschiedene Filmproduktionen an der Filmakademie in Ludwigsburg.
Für den Chor St. Severin Garching erstmals tätig bei Die Germanen kommen (Bühne und Kostüme), in gleicher Funktion bei David & Jonathan und nunmehr bei Feuerhex.
Stephanie Brack - Choreographie:
Stephanie Brack absolvierte ihre Ausbildung in Klassischem Tanz, anschließend Jazz- und Modern-Dance sowie Flamenco in München und Barcelona.
Neben Engagements als Tänzerin erteilt Stephanie Brack seit 1988 Unterricht in der Ballettschule P. Bues und anderen Tanzstudios.
Verschiedene Aufführungen ihrer Klassen mit eigenen Choreographien.
Tätigkeit als Dozentin an der VHS München-Nord für modernen Tanz und Choreographie.
Mitwirkende an verschieden Produktionen des Chors St. Severin (Die Germanen kommen, Die Bernauerin).
Verantwortliche Choreographin u.a. für das Rockmusical ZeitKind, für das Theaterzelt „Das Schloss“ Die München Revue, Stücke für McKinsey und nun die Feuerhex.
Klaus Ramge - Lichtdesign:
„Des Lichtes Zauber ist es, sichtbar zu machen und selbst stets unsichtbar zu bleiben.“
1985 - 1997 Freischaffender Möbeldesigner
1995 - 2007 Beleuchtung, Studiotechnik, Messtechnik für Pro7, Sat.1, Kabel 1, N24, BR (Sendungen: Quer, Gallileo, Arabella, Nicole, RAN, Richter Alexander Hold, Hugo, Sam, Taff)
2007 Freischaffender Lichtdesigner, Theater, Industrie, Musik
Theaterproduktionen:
Zeitkind (Chor St. Severin) (Schauspiel)
Carmina Burana (Chor St. Severin) (Schauspiel)
Belagerungszustand (ZAP-Theater) (Technische Leitung)
Romulus (Chor S. Severin) (Bühne, Licht)
Feuerhex (Chor S. Severin) (Licht)
Markus I. Derksen (Rivan)- Dramaturgie:
"Rivan" Markus Immanuel Derksen, Archipoeta und Dramaturgie.
Geboren 1969 als 7. von 8 Kindern einer theater- und kunstbesessenen Familie schnuppert er bereits als Kind Theaterluft bei den Inszenierungen seines Vaters. 1997 Beginn der Musiker-Intensivausbildung bei der Musikschule Ohrwurm. Parallel mehrjährige Gesangsausbildung bei Willi Jakob (Wind), Maura Jones und Stefan Erz (Jesus Christ Superstar). Über ein Jahrzehnt arbeitet er bei den Kaltenberger Ritterspielen mit eigener Produktion in vielfältigen Aufgaben als Stuntman, Darsteller und Sänger. Seit 2001 freiberuflich tätig u. a. als Stunt-Koordinator, Schwertkampflehrer, Schauspiel- und Sängercoaching. Bekannt auch durch sein Radio-Mittelaltermagazin "Schlachten und Lieder". Aktuell beschäftigt mit dem Projekt Feuerhex und der "The Best Pubs of the World Tour" der Band Rivan and the Plaids (Irish Folk Rock and Mediavalix).
http://www.rivanandtheplaids.com und http://www.artists-circle.de
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