(openPR) Die Erfahrungen des deutschen Heeres mit Kooperationsmodellen zwischen der Bundeswehr und der Wirtschaft standen im Mittelpunkt eines dreitägigen Besuches des französischen „Directeur Central du Matériel de l´Armée de Terre“, Generalmajor Jean-Tristan Verna, in Deutschland. Einen Höhepunkt der Informationsreise stellte der Besuch des Zentralen Bundeseigenen Lagers (ZEBEL) in Kaufungen bei Kassel dar. Schließlich ist das Gemeinschaftsprojekt der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH mit der
SCHENKER Deutschland AG nach Aussagen des Bundesrechnungshofes eines dererfolgreichsten Kooperationsprojekte der Bundeswehr.
Über ZEBEL erfolgt die Versorgung von 150 zivilen Firmen und militärischen
Instandsetzungseinrichtungen, die für die Streitkräftebasis Verteidigungssysteme und Fahrzeuge reparieren. Damit dient das Zentrallager für alle Kategorien von Ersatzteilen als Drehscheibe zwischen den Materialdepots des Heeres und den Instandsetzungsfirmen.
Im Rahmen seines mehrstündigen Aufenthaltes informierte sich General Verna ausführlich über die Entwicklung und den Sachstand des ZEBEL-Projekts, über die Unterstützung der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH durch eine zentrale Ersatzteilversorgung sowie über das so genannte „Drehkreuz“ für das Baugruppenmanagement. Der Begriff bezeichnet ein zentrales System zur Steuerung des gesamten Umschlags von „Schadbaugruppen“.
General Verna zeigte sich beeindruckt vom Nutzen und den Synergien der erfolgreichen Kooperation zwischen der ESG und Schenker, der Bundeswehr sowie dem Kunden HIL GmbH. Der General wurde von zwei Angehörigen seines Stabes und einem Verbindungsoffizier begleitet. Als Vertreter der Bundeswehr waren der Leiter der Gruppe Materialbewirtschaftung im Streitkräfteunterstützungskommando, Oberst Martin Stolz, und sein Projektoffizier, Major Frank Glaubach, anwesend.













