(openPR) Besuchen Sie den Benefiz Flohmarkt am Samstag 5. und Sonntag 6. April 2008 von 10.00 bis 16.00 Uhr auf dem Gelände der Spedition Viktoria, Ruhlandstr. 96, 63741 Aschaffenburg-Leider.
Tolle Bücher, Kleidung, Spielsachen, Geschirr und vieles mehr wird zu Gunsten der Schule in Vetluzhkij, Russland verkauft. Außerdem stehen aus dem Bestand der Spedition Viktoria zahlreiche Möbel zum Verkauf. Vom Erlös werden vor Ort ein Overheadprojektor und ein Kopiergerät gekauft. Gehen Sie auf Schnäppchenjagd für einen guten Zweck! Einen Ausblick auf die Flohmarktartikel gibt es unter benefiz-flohmarkt.de
Zur Stärkung gibt es heiße Suppe, guten Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.
Diese Veranstaltung ist eine Hilfsaktion der Spedition Viktoria und Franziska Throll, Weltbrücke e.V. Hilfe für Kinder in Not, Geschäftsstelle Aschaffenburg. Hier gehen Sie sicher, dass Ihre Hilfe ankommt. Franziska Throll informiert an beiden Tagen über ihr Hilfsprojekt.
Die Veranstaltung wird unterstützt von Edeka Stenger, Verpflegung; Andrea Hanna Baier Jewelry, Grafik, www.ahb-jewelry.de; Website Systems, Webdesign, www.website-systems.de sowie Werbeagentur Sahm, Flyerdruck, www.sahm-werbung.de und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern.
Kontakt:
Franziska Throll
Weltbrücke e.V. - Hilfe für Kinder in Not
Geschäftsstelle Aschaffenburg
Schongauerstr. 8
63739 Aschaffenburg
Telefon 06021-91820
www.weltbruecke.de//Russland.htm
Spendenkonto: Weltbrücke e.V., Sparkasse Aschaffenburg, Konto 110 176 47, BLZ 795 500 00
Über das Unternehmen
Die Beweggründe
Manch einer fragt sich vielleicht an dieser Stelle, wie wir gerade auf Vetluzhkij, einem kleinen Dorf, 150 km nördlich von Nizhnij Novgorod, mit gerade mal 3000 Einwohnern gekommen sind.
Der Vater unserer Aschaffenburger Geschäftsstellenleiterin, Frau Franziska Throll, ist 1946 in Vetluzhkij in Kriegsgefangenschaft gestorben.
Frau Throll machte sich im Jahr 2002 auf den Weg um nach Spuren ihres verstorbenen Vaters zu suchen. In den folgenden Zeilen berichtet Frau Throll von ihren Erlebnissen während ihres ersten Aufenthaltes in Russland:
"Seit ich 2002 das erste Mal in diesem Ort war, zieht es mich immer wieder hin. Mein Vater war dort in russischer Kriegsgefangen-schaft und ist 1946 im Kriegsgefangenen-Hospital Nr. 5379 gestorben. Wie ich aus seiner Krankenakte, die ich über die Liga für russisch-deutsche Freundschaft in Moskau bekommen hatte, erfuhr, wurde er in den letzten Wochen seines Lebens fürsorglich betreut.
Das war sehr tröstlich für mich. Als ich das erste Mal nach Vetluzhkij fuhr, wollte ich eigentlich nur schauen, ob es den Friedhof des Hospitals noch gibt und ob ich vielleicht sogar das Grab meines Vaters finde. Den Friedhof gibt es nicht mehr, aber ich bin Menschen begegnet, die in Ihrem Leben nicht so viel Glück haben wie ich und die meisten Menschen hier bei uns. Menschen, die unter Bedingungen leben, die schwer vorstellbar sind. Diese Menschen möchte ich unterstützen. Auf der Suche nach dem Friedhof, lernte ich in der Administration vonVetluzhkij Vera Antipovna kennen
Sie wusste als einzige, dass es diesen Friedhof gab. Ihre Eltern hatten ihr davon erzählt. Wir blieben in Kontakt und inzwischen verbindet uns eine herzliche Freundschaft. Sie unterstützt mich in meiner Arbeit vor Ort. Durch sie habe ich von einem Kinderheim in Krasnie Baki (Nachbarort von Vetluzhkij) erfahren, das ich inzwischen mit Kleidung,Schuhen und Spielsachen unterstütze.
Die Menschen auf dem Land leben oftmals in erbärmlichen Verhältnissen. Es fehlt am Nötigsten. In Vetluzhkij gibt es einen Kinderhort, dort werden hilfsbedürftige und vernachlässigte Kinder betreut. Lehrerinnen übernehmen diese Aufgabe in ihrer Freizeit. Und daß auch hier vieles fehlt, muß nicht noch erwähnt werden. Gerne möchte ich auch diesen Kinderhort unterstützen.
Es wäre schön, wenn meine Zeilen Ihr Interesse finden und Sie meine Arbeit unterstützen würden."
Ihre
Franziska Throll
Aschaffenburg, im Dezember 2006