(openPR) Seit dem Jahr 2007 zeichnet sich ein neues Trendthema ab: Intuition - aber nicht nur im Privatleben sondern auch und gerade im Beruf. So titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 30. September 2007: "Die Macht der Intuition" und doppelte damit den gleichnamigen Titel des Buches von Prof. Dr. Gigerenzer. Der Autor Herr Wittershagen fokussierte das Thema Intution für Führungskräfte.
Und so lässt sich im Lande ein interessante Entwicklung beobachten: An zunehmend mehr Akademien wird mittlerweile auch Intuition in Fortbildungen angeboten.
Allerdings stellt sich die Frage, wofür und in welchen Arbeitsbereichen Intuition überhaupt hilfreich sein soll. Eine differenzierte Darstellung findet sich dabei in nur in seltenen Fällen. Zudem wird Intuition meist auf Erfahrungswissen reduziert, was eine deutliche Verkürzung darstellt. Denn Intuiiton speist sich auch aus unbewusster Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Der augenblickliche Forschungsstand geht davon aus, dass wir pro Sekunde 11.000.000 Bits unbewusst und nur 50 Bits bewusst wahrnehmen. Somit übersteigt unsere unbewusste Wahrnehmung unsere bewusste um den Faktor 220.000.
Da bleibt dann nur noch eine Frage: Wäre es nicht eine unökonomische Ressourcenverschwendung, unbewusste Prozesse von Mitarbeitern und Führungskräften einfach zu ignorieren?












