(openPR) COMPUTERBILD testete Strahlen-Blocker / Teurer Schabernack gegen Handy-Strahlung / Hersteller nutzen Angst vor Elektrosmog
Wer Angst vor Funkwellen von Handys, Schnurlos-Telefonen und Funknetzwerken hat, sollte vor allem eines tun: Die Finger von teuren Strahlen-Blockern lassen. Das ergab ein aufwändiger Test der Zeitschrift COMPUTERBILD, für den verschiedene Produkte gegen Funkstrahlung im Labor überprüft wurden.
Ob Antennenaufsätze, Taschen oder Aufkleber: Kein Handy-Strahlenschützer war alltagstauglich. Produkte zum Anziehen (Jacken) und für Schnurlostelefone (Taschen) sowie Fensterfolien und Wandfarben dämpften zwar die Strahlung erheblich. Sie verringerten damit aber keinesfalls die Belastung: Um die Dämpfung auszugleichen, erhöht das Handy seine Sendeleistung. Dadurch ist die Strahlung wieder genau so hoch. Reicht die erhöhte Leistung nicht aus, bricht die Verbindung sogar ab. Lästiger Nebeneffekt: Der Akku wird schneller leer. Außerdem gibt es in Gebieten mit schwacher Netzabdeckung oft schlechten oder gar keinen Empfang mehr.
Funkwellen können biologische Effekte in Zellkulturen auslösen – ob sie auch der Gesundheit schaden, ist stark umstritten. Verschiedene Anbieter nutzen die Ungewissheit und machen lukrative Geschäfte mit der Angst vor Elektrosmog. So sollen Spezialaufkleber für Handys „Einflüsse künstlich erzeugter Strahlungen überlagern“ (GeMaKo) oder ein „natürliches Frequenzmuster“ schaffen (Schernhof Bio-Vital-Technologie). Einige Geschäftemacher warnen darüber hinaus vor nicht messbaren „Longitudinalwellen“ oder „Energieinformationskomponenten“ und werben so für ihre passenden „Gegenmittel“. Die COMPUTERBILD-Tester stellten dagegen mit seriöser und anerkannter Messtechnik keinerlei Effekte fest.
Detaillierte Testergebnisse und Tipps gegen Handy-Strahlung liefert die aktuelle Ausgabe der COMPUTERBILD. Auf www.computerbild.de gibt es Informationen zu den schlechtesten Produkten des Testfelds.













