(openPR) Am 12. März 2008 planen die Erstsemesterstudenten des Proseminars „Soziale Aspekte der Nachhaltigkeit: Umsetzung in Form eines internationalen gemeinnützigen Netzwerkes“ der Leuphana Universität in Lüneburg. eine Benefizparty für die Grundschule in Brufut, Gambia. Die Studenten besuchten das Seminar im Rahmen der Vorlesungsreihe „Wissenschaft trägt Verantwortung“. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit den Aspekten der nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit, engagierten sie sich ein soziales Projekt im Ausland zu unterstützen
Die Studentinnen Ann-Kathrin Görisch und Kathrin Pentz organisieren in Zusammenarbeit mit dem Verein Learning Tree (Karang Batan) e.V. die Benefizveranstaltung „African Night – Dance for Education“, die im Rahmen der Konferenzwoche 08 der Universität Lüneburg stattfindet.
Als Live-Musiker konnte Learning Tree (Karang Batan) e.V. den sengalesischen Musiker Kekso L. Diabang aus Lüneburg gewinnen. Kekso spielt Djembé und Kora - afrikanische Harfe. Er kommt aus Diannah (Landkreis Kafountine), aber ein Teil seiner Familie kommt auch aus Sukuta, was sechs Kilometer südwestlich von Brufut entfernt ist.
Im Anschluss an die Live-Musik legt DJ Yaha aus Gambia tanzbare Musik aus Westafrika, und Jamaika auf.
Ort:
Pavillon Rotes Feld -
Universität Lüneburg
Wilschenbrucherweg
21335 Lüneburg
Beginn: 21:00 Uhr
Eintritt: Gegen eine Spende von 3,50 €
Der Erlös der Veranstaltung wird für die Renovierung eines Gebäudekomplexes und der Toiletten der Grundschule benötigt. Brufut liegt im Distrikt Kombo North in der Western Division am Atlantischen Ozean, ungefähr sechs Kilometer östlich von Ghana Town und ungefähr sechs Kilometer südwestlich von Sukuta entfernt. Zurzeit besuchen 2136 Schüler diese Schule, die aufgrund von fehlenden Klassenräumen in zwei Schichten unterrichtet werden müssen.
Mehr Informationen:
http://www.learning-tree.de/Benefizparty.htm
http://www.leuphana.de/index.php?id=12095
Mehr zum Musiker Kekso L. Diabang:
http://www.kekso.de/index_frame.html
http://www.myspace.com/keksodiabang
Vorstand:
Karolin Darame
(1. Vorsitzende)
Telefon: + 49(0) 40 559 4 669
Koba Sanneh
(2. Vorsitzende)
Telefon: + 49 (0) 40 386 23 243
Eva-Maria Fritsch
(Kassenwart)
Telefon: + 49 (0) 40 850 16 65
Projektverantwortlicher Brufut:
Noah Manneh
Telefon: + 49 (0) 157 75757989
Kontaktstelle:
Learning Tree (Karang Batan) e.V.
c/o Darame
Eisenhansweg 9
22457 Hamburg
E-Mail:
Im Internet:
www.learning-tree.de
Über das Unternehmen
Learning Tree (Karang Batan) e.V. wurde vor allem auf Initiative von Afrikanischen Immigranten ins Leben gerufen und organisiert. Er wird von Afrikanern getragen, was auch in der Satzung zum Ausdruck gebracht wird. Die Einbeziehung der Immigranten ist uns wichtig, da sie Fachleute für die Situation und Probleme in ihrem Land sind. Auch aus der Perspektive Gambias sind die Immigranten wichtig, da die Transferzahlungen aus Europa einen Großteil der verfügbaren Familieneinkommen in Gambia ausmachen. Auf Dauer sind diese Zahlungen jedoch nicht haltbar, da aufgrund steigender Lebenshaltungskosten, Arbeitslosigkeit etc. in Europa die finanziellen Verpflichtungen immer schwerer auf ihnen lasten. Hier möchte der Verein einsetzen, um zielgerecht wohlfahrts- und wachstumssteigernd Hilfe leisten.
Nachhaltigkeit bedeutet uns vor allem Transparenz gegenüber allen stakeholdern, d.h. gegenüber allem Projektbeteiligten und Spendern hier als auch vor Ort. Es sollen daher klare Zielabsprachen zwischen den einzelnen Beteiligten getroffen werden. Wir wollen Hilfestellung bei der Realisierung geben. Jeder Projektbeteiligter soll mit seinen ihm innewohnenden Fähigkeiten und Möglichkeiten teilhaben und teilnehmen können. Auch die Beteiligten vor Ort, von denen das Projektziel vorgeben wird, sollen im Projekt mitarbeiten und ihren Beitrag leisten.
Darüber hinaus soll Hilfe zur Informationsgewinnung geleistet werden, denn nur wenn alle verfügbaren Informationen vorliegen, können vernünftige und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen werden.
Partizipation ist für uns nicht nur ein Label, denn heutzutage ist jedes Projekt irgendwie partizipativ. Partizipation bedeutet für uns, dass das Selbstwertgefühl und die eigenen Kräfte der Gambier hier und in Gambia gestärkt werden sollen.
Durch Besuche vor Ort wollen wir unser Engagement in Gambia immer wieder überprüfen und stetig verbessern