(openPR) Die meisten aus dem SLM-Team waren noch klein, manche waren noch nicht einmal geboren, als 1978 ein Film in die deutschen Kinos kam, nach dem nichts mehr so sein sollte, wie es vorher war. „Krieg der Sterne“ hat wie kaum ein anderer Film des 20. Jahrhunderts seine Spuren in der Popkultur hinterlassen, und 30 Jahre später ist der Kult um George Lucas Sternensaga lebendiger denn eh und je. Auch in Second Life hat sich mittlerweile eine feste Community rund um Star Wars gebildet, die so vielseitig ist wie das Fandom in der realen Welt. Alleine in Anbetracht des Angebots in den Shops dürften manchem mit der Saga emotional verbandelten Besucher Tränen der Glückseligkeit in die Augen schießen. Wir haben uns das alles mal genau angesehen, haben der ansässigen Rollenspiel-Community einen Besuch abgestattet und etliche Linden Dollar für Klamotten, Raumschiffe und andere Sachen, die wir immer schon mal haben wollten, ausgegeben. Selten hat eine Recherche so viel Spaß gemacht!
Auch ansonsten war es wieder ein spannender Monat. Ein Filmbeitrag im WDR- Magazin „markt“ zum Thema Jugendschutz erregte Anfang Januar die Gemüter. Anhand des Beispiels eines 13-jährigen Mädchens, das ohne Wissen ihrer alleinerziehenden Mutter in Second Life eine Karriere als Escort gestartet hatte und mit schwer jugendgefährdenden Inhalten wie Gewalt- und Tierpornographie konfrontiert wurde, forderte der WDR verbesserte Jugendschutzmaßnahmen auf dem Grid. Ein absolut schlüssiges Anliegen, das jedoch nicht bei allen ankam. Viele fassten den Beitrag als weiteren Versuch der Mainstream-Medien auf, Second Life öffentlich zu verdammen und als Tummelwiese für Gestörte dazustellen, und machten ihrem Unmut in einem Internetforum Luft. Als Filmemacher Tim van Beveren sich in die Diskussion einschaltete, verkeilte sich der Dialog schließlich. SLM schaltete sich ein, van Beveren erklärte sich zu einem offenen Meinungsaustausch bereit, der zum Redaktionsschluss noch andauerte. In unserem umfassenden Bericht über Jugendschutz werfen wir einen Blick auf den Stand der Dinge, fassen die Stimmen der Kritiker zusammen und lassen Tim van Beveren zu Wort kommen, der im Interview seinen Standpunkt darlegt und sich zu den Kritiken äußert.
In weiteren Storys, Interviews und Reportagen berichten wir über die Bankenmisere in SL, modische Verletzungen für den Avatar aus dem Hause Cruelful Cosmetics, das ehrgeizige SL-Theaterprojekt des Amerikaners Steve Schrum und das I Am Legend Survial Game zum Blockbuster mit Will Smith. Wir warfen einen Blick auf Selbsthilfegruppen, ritten auf Drachen, testeten Flugzeuge und beobachteten eine Treuetestagentur bei ihrer täglichen Arbeit. Und das ist längst noch nicht alles, was wir diesen Monat gemacht haben, bevor es dann nach Feierabend wieder zum gepflegten Shoot Out auf Armory Island ging.
Es gibt also wieder viel zu lesen in den neuen Ausgabe von SLM – Das Second Life Magazin. Wir wünschen viel Spaß dabei!








