(openPR) Die Luft duftet nach Zypressen, Eukalyptus, wilder Minze und verleiht dem Tee sein typisches Aroma. Hier, im Hochland von Nuwara Eliya, werden einige der besten Teesorten der Welt angebaut. Kein Wunder also, dass in der „Champagne“ des weltweit größten Tee-Exportlandes auch die Tea-Time eine große Tradition hat.
Ob im noblen Hill Club, im St. Andrews oder im Grand Hotel – in den präch¬tigen Kolonialhotels in und um Nuwara Eliya wissen Urlauber den Afternoon Tea genauso zu schätzen wie im legendären Galle Face Hotel in Colombo, wo man sich zur Tea-Time gern auf der weitläufigen Ter¬rasse trifft und den wunderbaren Ausblick auf den Indischen Ozean genießt. Klassische Zeit für die von den Briten vererbte kleine Zwischen¬mahlzeit – vergleichbar unserem Nachmittagskaffee – ist 16 oder 17 Uhr. Serviert wird stilgerecht und in Be¬gleitung von 3 Gängen, die gern auf silbernen Etagèren daherkommen: erst kleine Sandwiches, dann Scones mit ungesüßter Sahne, Clotted Cream und Marmelade. Und zum Ab¬schluss Gebäck und kleine Süßigkeiten, wie kandierte Früchte und Pralinen.
Teeliebhaber kommen in Sri Lanka fast überall auf ihre Kosten. Ein absolutes Muss ist natürlich der Besuch einer Teeplantage. Die ältesten findet man in der Umgebung der alten Hauptstadt Kandy, berühmt für den Heiligen Zahn¬tempel und eines der beliebtesten Touristenziele im Landesinneren der Insel.
Hier schmeckt der Tee ausgesprochen kräftig und intensiv. Im nahe¬gelegenen Tee-Museum auf dem Hantana Estate erfährt man an¬schließend viel über seine Geschichte. Die ersten Teepflanzen baute 1867 James Taylor an. Auf der Fahrt von Kandy nach Nuwara Eliya sind auf dem Loolkondura Estate noch einige der Originalpflanzen zu bewundern.
Nächste Station ist die Tea Factory, in der malerischen Berglandschaft von Nuwara Eliya. Die ehemalige Kolonialfabrik, einst Mittelpunkt der bedeu¬tenden Hethersett-Teeplantage, ist heute ein einzigartiges Hotel mit viel Flair. Wo früher erstmals der weltweit höchste Preis für einen weißen Silver Tip-Tee erzielt wurde, wohnt man heute geschichtsträchtig in authentischem Ambiente. Die Rezeption ist dort, wo man früher die Teeblätter trocknete
und wo sie verpackt wurden, ist heute eine elegante Bar.
Nicht weit entfernt laden die Tea Trail Bungalows ein, wie in kolonialen Zeiten zu entspannen. Jedes der vier repräsentativen Herrenhäuser liegt inmitten einer Teeplantage und gehörte früher einem wohlhabenden Plan¬tagenbesitzer. Wie es sich gehört, bieten die feudalen Landsitze alle An¬nehmlichkeiten und perfekten Service – eigener Küchenchef, Butler und Hausboys inklusive.
Auch im Süden der Insel haben Teeliebhaber die Qual der Wahl unter den besten Teesorten. Vor allem in und um Galle bietet so manches Boutique-Hotel seinen Gästen eine große Auswahl der verschiedenen Anbaugebiete.
Wie das stylische Luxusrefugium The Fortress. Wer will kann sich –vielleicht nach einem Besuch der Altstadt und ihrem imposanten Fort - in der eleganten Fortress T-Lounge von einem Tee-Sommelier bei der richtigen Wahl beraten lassen. Auf der benachbarten und vielfach prämiierten Handungoda Plantage erfährt man dann bei einem Tee-Seminar mehr über die einzelnen Sorten und darf einige der weltbesten Tees verkosten.
Nur wenige Kilometer entfernt, hoch über dem Koggala-See mit atemberau¬bendem Blick auf den See und umliegenden Dschungel, lädt ein zauberhaftes Boutique-Hotel mit nur 5 Suiten zum Verweilen ein. Das luxuriöse Kahanda Kanda liegt inmitten einer Teeplantage - nicht weit entfernt von Unawatuna, einem der schönsten Strände, die Sri Lanka zu bieten hat. Und nach dem Sonnenbad ist wieder Tea-Time.







