(openPR) Energiesparen am Bau, Alternativen zu Öl und Gas, diese Themen beschäftigen Bauherren und Baufirmen in zunehmendem Maße.
Praktisch alle namhaften Hausbauunternehmen haben daher Niedrigstenergiehäuser im Angebot. Beim Nullenergiehaus steht die Energiebilanz im Mittelpunkt, es geht also darum, dass nicht mehr Energie verloren geht, als erzeugt wird.
Eine reizvolle Alternative vor allem für Bauherren, die mit dem eigenen Haus Geld verdienen wollen, ist Erdwärme in Kombination mit Solartechnik. Ein solches Nullenergiehaus hat Burkhard Krause, Geschäftsführer eines Anbieters für Wäschereitechnik mit der FIBAV-Unternehmensgruppe in Wolfenbüttel – Linden gebaut. Es verfügt über eine Wärmepumpe AuroCompact von Vaillant und neben Sonnenkollektoren zur zusätzlichen Warmwasserbereitung auf dem Dach über eine Photovoltaikanlage.
Viel Raum, wenig CO2
Das sehr geräumige Haus ist eine freie Planung, deren gelb verputzte Fassade und markante Formgebung es schon von weitem auffallen lassen. Dahinter verbirgt sich ein Höchstmaß an Wohnlichkeit, die große Wohnung bietet nicht nur viel Platz, sondern auch Freiraum für Persönlichkeit. „Das Haus ist mit 156 m2 , 3 Zimmern, 4 Büroräumen meiner Firmen, 2 Küchen und 3 Bädern sowie einer Doppelgarage ziemlich großzügig ausgelegt. Das Konzept hat großes Interesse geweckt, sogar Sigmar Gabriel hat für das Frühjahr schon seinen Besuch angekündigt“, so Krause. Der 47 jährige wohnt und arbeitet mit seiner Familie seit Herbst 2007 hier. „Theoretisch könnte ich von der erzeugten Strommenge her betrachtet selber den Strom für die Erdwärme herstellen,“ erläutert Krause, „so läuft das in der Praxis aber nicht, da der Strom ins Netz eingespeist wird. Bei einem Strompreis von 49 Cent pro Kilowattstunde komme ich auf 600 Euro im Jahr plus Steuerersparnis. Die Anlage ist von meiner Hausbank in Zusammenarbeit mit der KfW über einen Tilgungszeitraum von 20 Jahren vollfinanziert.“ Damit lohnt sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage wirklich: Die Einnahmen aus der Netzeinspeisung des erzeugten Stroms liegen über den Tilgungskosten für die Anlage.
Krause ergänzt: „Photovoltaik ist eine ganz junge rasch wachsende Branche. Wir haben bereits 4 Kunden, die ihr Geld mit angemieteten Dachflächen verdienen, auf denen sie Photovoltaikanlagen installieren, die sie sich finanzieren lassen.“ Für die FIBAV zählen sowohl kombinierte Wohn- und Geschäftshäuser als auch energiesparende Häuser mit fortschrittlicher Umwelttechnik zu den Highlights des Unternehmens. In diesem Fall wurde beides in einem Gebäude realisiert.
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