(openPR) Ob nun extrovertiert, aufgabenorientiert, introvertiert oder menschenorientiert: Wir Menschen sind schon interessante Typen. Auf ruhige, Vertrauen gewinnende Art nahm uns Reiner Voss, einer der beiden Geschäftsführer der Voss+Partner GmbH in Hamburg, beim ersten BDVT Regionalclub Themenabend des Jahres, am 30. Januar 2008, mit auf die Reise zu unterschiedlichen Charakteren. Er erzählte uns von Personen, die entweder gleich zur Sache kommen, Zeit zum Reden haben, höflich und diplomatisch sind oder erst viel über persönliche Dinge reden, bevor sie zum Geschäftlichen kommen. Wer aber sind nun diese Typen, von denen hier die Rede ist?
Reiner Voss stellte uns diese Typen der Reihe nach mit PowerPoint-Darstellungen, Video-Ausschnitten und Overhead-Folien vor. Doch zuvor lernten wir, dass der amerikanische Psychologe William Moulton Marsten in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts ein recht gut anwendbares Persönlichkeitsmodell entwickelt hatte, das erstmals auf Forschungsergebnissen mit gesunden Menschen basierte. Doktor Marsten definierte vier Basisverhaltensmuster, die sich, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung, bei jedem Menschen wiederfinden. Gewissermaßen vier Typen im Quadrat.
Daraus entstand in den 60er Jahren durch den ebenfalls amerikanischen Psychologen John G. Geier das heute bekannte DISC®-Verhaltensmodell, bei dem „D“ für „Dominance“, „I“ für „Inducement“, „S“ für „Submission“ und „C“ für „Compliance“ steht. Im Deutschen wurde dies mit den Buchstaben D, I, S und G für „dominant“, „initiativ“, „stetig“ und „gewissenhaft“ übersetzt, die für die vier Verhaltensstile dieses Persönlichkeitsmodells stehen. Doch wobei hilft einem nun dieses DISG-Persönlichkeitstypen-Modell?
Bei Voss+Partner wird DISC® in den Bereichen Kommunikation, Konflikte, Zwischenmenschliches, Management, Verkauf und Team eingesetzt. „Wir nutzen das DISC®-Modell immer bei persönlichen Coachings“, erläuterte uns hierzu ergänzend Reiner Voss, der auf rund 30 Jahre erfolgreicher Erfahrungen im Einsatz mit diesem Modell zurückschauen kann. Das Verhaltensmodell hilft einem zunächst einmal selbst, sich in den eigenen Verhaltensweisen wiederzuerkennen. Wenn man sich darüber hinaus noch mit den anderen Verhaltensstilen auskennt, kann man lernen, auch andere Menschen besser einzuschätzen und sich auf sie entsprechend einzustellen.
Die eineinhalb Stunden mit Reiner Voss vergingen für die rund 20 Zuhörer fast wie im Fluge. Viele Teilnehmer diskutierten anschließend noch bis in den späten Abend hinein über das Gehörte. Es war ein sehr gelungener und interessanter Abend, der fröhlich ausklang.













