(openPR) Matthias Rauch ist »Deutscher Meister der Zauberkunst« und präsentiert eine außergewöhnliche Mischung aus verblüffender Zauberkunst und wahnwitziger Komik. Er lässt Tische fliegen, zaubert Geld aus dem Nichts herbei und seine Comedy-Acts strapazieren die Bauchmuskeln. Seine Show ist mitreißend, erfrischend und voll mit innovativer Magie, urkomischer Parodie, moderner Musik, rasantem Wortwitz und guter Unterhaltung. Wir haben den Meistermagier im exklusiven China Club im Adlon Palais Berlin getroffen und mit ihm über seine Kunst gesprochen:
Wie bist Du zur Zauberei gekommen?
Ich bin ähnlich wie viele Artisten familiär vorbelastet. Zunächst war da mein Opa, der ein wenig zauberte. Leider habe ich ihn nie kennen gelernt, aber er hat die Zauberei auf meinen Vater übertragen, der dann Hobbyzauberer wurde. Mein Vater ist aber nie öffentlich aufgetreten. Nur im Familienkreis zeigte er immer mal wieder kleine Taschenspielertricks, die er in einem Karton im Schrank versteckte. Da durfte ich natürlich nie dran. Erst nach ständigem nörgeln und fragen, war es soweit: Ich war 10 Jahre alt und lernte meine ersten Zauberkunststücke. Später folgten weitere Zauberkästen, Bücher und Besuche vieler Zauber- und Varietéshows. Dann wurde ich mit 12 Jahren Mitglied eines Zaubervereins in Bochum, wo ich von meinem Lehrer Horst Gräfingholt die Grundlagen der Magie lernte. Seitdem war ich von der Magie absolut gefesselt und für mich stand fest, dass sollte mein Beruf werden. Ich habe dann relativ früh begonnen bei Feiern und Festen aufzutreten, habe viele internationale Zauberwettbewerbe gewonnen, wurde jüngstes Mitglied im Magischen Zirkel, habe diverse Shows im Ausland gespielt... Ja - und mit 18 Jahren habe ich dann den Weg in die Selbstständigkeit gewagt und lebe seitdem von der Zauberkunst.
Du beschäftigst Dich nun schon seit Jahren sehr intensiv mit der Zauberkunst, was war für Dich die Motivation immer weiter zu machen und Deinen eigenen Weg zu gehen?
Da ist einfach der starke Wille neue Darbietungen zu schaffen. Ich liebe diese kreativen Prozesse, mit einem Team zu arbeiten und neue Ideen entstehen zu lassen. Wenn diese dann vor Publikum auch noch bestehen: Großartig! Ich bin sehr selbstkritisch und das ist gut so, denn ich erlebe dadurch keinen Stillstand und arbeite ständig an mir und meinen Darbietungen weiter und weiter...
Was war für Dich die Motivation das klassische Zauberimage links liegen zu lassen?
Erstens bin ich zu jung um mit Frack und Zylinder aufzutreten. Zweitens habe ich zu viele neue Ideen, um das verstaubte Material aufzutragen. Die Zeiten der klassischen Zauberer sind endgültig vorbei. Und damit meine ich nur die Art und Weise. Klassische Effekte sind nach wie vor gut. Die braucht man. Darauf basiert schließlich alles Neue, aber die Zuschauer haben frische und zeitgemäße Unterhaltung verdient. Für mich ist es eine große Herausforderung ständig neues Material zu kreieren. Das hält meinen Kopf und meine Zauberkunst frisch und fit.
Du bist ein enorm kreativer Kopf mit ausgefallenen Ideen.
Wie sind Deine originellen Darbietungen entstanden?
Inspiration gibt es einfach überall, in jeder Lebenssituation. Man muss sich nur dafür öffnen und immer auf der Suche sein, denn die Ideen liegen auf der Straße und man muss Sie nur aufgreifen! Meistens sind es Dinge, die mit mir und meinem Leben zu tun haben. Wie andere Künstler auch, verarbeite ich so kreativ die Ereignisse die mir selbst wiederfahren sind. Die Zuschauer müssen sich und ihre Welt in mir und meiner Arbeit wieder erkennen, denn sonst wird es schnell uninteressant... Das Leben ist einfach eine unheimlich starke Inspirationsquelle. In meiner abendfüllenden Show „Rauchzone“ erfahren die Zuschauer z.B. viel persönliches von mir, sie lernen meine Liebe zu Film und Fernsehen kennen und sie erfahren live und in Farbe wie das TV meine Zauberei beeinflusst hat.
Wurdest Du bei der Entwicklung Deiner Konzepte durch Vorbilder oder andere Künstler inspiriert?
Klar! Vorbilder sind unheimlich wichtig! Bei mir sind es Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Schauspieler, Sänger, Komiker, heutige und historische Magier... Ich liebe es andere Künstler zu sehen und deren Arbeitsweise zu verstehen.
Wolltest Du jemals einen anderen Beruf ausüben?
Nein. Es ist einfach toll einen Beruf auszuüben, der seit meiner Kindheit mein Traumberuf war. Ich lerne jeden Tag viele unterschiedliche, interessante Menschen kennen und vor allem komme ich wahnsinnig viel rum. Das Reisen ist Teil meines Berufes und mit meinen 24 Jahren habe ich schon die halbe Welt gesehen! Was will ich mehr?
Wie sehen Deine nächsten Ziele aus?
Grundsätzlich will ich natürlich weiterhin gut und gerne von und mit der Zauberkunst leben. Ansonsten stecke ich mitten in der Entwicklung neuer Darbietungen und arbeite ständig an dem bestehenden Repertoire.
Mehr Informationen über den Deutschen Meister der Zauberkunst - Matthias Rauch - erhalten Sie auf seiner Webseite: www.matthiasrauch.de













