(openPR) Dortmund(sche): „Wir glaubten uns in Siegerlaune den Strukturwandel gemeistert zu haben und werden jetzt von vermeidbaren Fehlern der Vergangenheit eingeholt,“ so Dorothee Schenten, BZGF Bundesverband mittelständische Wirtschaft östl. Ruhrgebiet (BVMW).
Die Förderinstrumente von Bund und Land haben in den letzten 12 Jahren vielen Unternehmen die Existenz gesichert oder sogar erst ermöglicht. In diesem Zuge haben sich unsere deutschen Konzerne intelligent, aber auch frech bedient. Ausländischen Großinvestoren wurde der Zugang an die Fördertöpfe seitens des Landes und der Kommunen sehr leicht gemacht. Viel leichter als kleinen und mittelständischen Unternehmen. Für das finnische Unternehmen ging die Rechnung auf, die Betroffenen in unserer Region sind jetzt die Verlierer. Die Politik ist dringend gefordert, die finanziellen Vorteile für Konzerne zu korrigieren.
Nokia geht, der Schalter ist auf Aus gestellt! Und die noch junge Formation der Metropolregion Ruhr hat jetzt eine erste Bewährungsprobe zu bestehen. Weit über 2000 Jobsuchende heißt es neu zu vermitteln und alle anderen dabei nicht zu vergessen. Das kann Bochum alleine nicht schaffen. Ganz dem Leitmotiv, zusammen sind wir stark!
Eines darf man im aktuellen Desaster aber nicht vergessen: Ein Unternehmen ist gefordert nach wirtschaftlichen Erkenntnissen zu handeln und dazu zählt auch der Kostenfaktor bei der Standortfrage. Vernünftige Unternehmer agieren allerdings nicht nach dem Nokia Prinzip.











