(openPR) Auch wenn Deutschland als ‚Exportweltmeister’ bezeichnet wird: Der ‚pro-Kopf-Export’ hat Nachholbedarf. Insbesondere der Mittelstand könnte/müsste breiter aufgestellt sein.
Gute Zahlen sind nur dann wirklich ‚schön’, wenn – bezogen auf ein ganzes Land – damit auch für alle ein Schritt vorwärts gemacht wird. Dies ist leider hier nicht der Fall.
Zwar ist der Maschinenbau auch für 2008 offensichtlich recht gut ausgelastet, aber es gibt ja weitere Branchen und Deutschland kann nicht nur von Autos und Maschinen existieren.
Dies wird wohl ein Grund sein, dass nach wie vor Beratungen gefördert und auch ansonsten eine Menge Anreize gegeben werden.
Eigentlich müsste aber jeder Unternehmer im Interesse der Sicherheit seiner Existenz, der Arbeitsplätze und der Unabhängigkeit von den Wirtschaftszyklen einzelner Länder automatisch bestrebt sein, sich breiter aufzustellen.
Für den Export bedarf dass – weitergehend als in Deutschland - einer Reihe analytischer und strategischer Vorgehensweisen, damit kein Geld verbrannt, sondern verdient wird.
Prinzipiell umfasst das beispielsweise anfänglich die Analyse vorhandener (Auslands-)Märkte und Kundengruppen bzw. eventueller Markteintrittsbarrieren und auch Mentalitätsanforderungen.
Danach folgen z. B:
- Eine Analyse- und Strategiephase (wo stehen wir als Unternehmen generell im Wettbewerb, sollten wir ggfs. kooperieren und mit wem, usw.)
- Die Gestaltungsphase (mit Bestimmung der Ziele in dem/n Land/Ländern, evtl. Kooperationsziele, usw.)
- Die Such- und Kontaktphase: Mit welchen Partnern (was tun die bisher und wo ergänzen wir uns) könnten wir zusammenarbeiten, Aufstellen eines Anforderungsprofils, Bestimmung der Datenquellen, Kontaktaufnahme, usw.
- Die Phase der Selektion: Kontakte bewerten, vergleichen und entscheiden
- Der Vereinbarungsschritt: Vertragsverhandlungen (mit Zielsetzung gemäß den gefundenen Daten), wer trägt für was die Verantwortung, Kontakte zu potentiellen Kunden, usw.
- Die Realisierung: Umsetzung der vereinbarten Konzeptionen und Ziele mit Überprüfung und ggfs. Anpassung
Schritte zur Sicherung der Zukunft fallen leichter, wenn sie dann getan werden, wenn es eigentlich wirtschaftlich nicht nötig ist. Denn dann fällt es – auch wenn personelle Ressourcen möglicherweise temporär etwas strapaziert werden – leichter als in den Zeiten der Rezession, die in der bekannten Wellenbewegung mit Sicherheit wieder kommt.
Früher ist besser als später.
Fördermitteldatenbanken finden Sie beispielsweise auch hier > > (http://www.marketing-und-vertrieb-international.com/lexikon/
exportfoerderung---aussenwirtschaftsfoerderung---foerdermittel__122.htm)
Autor:
Michael Richter – Internationaler Marketing- und Vertriebsberater – befasst sich seit mehr als 35 Jahren mit dem strategischen Marketing und Vertrieb der verschiedensten Investitionsgüter und langlebigen Gebrauchsgüter, auf allen 5 Kontinenten. Seine Fachkenntnisse und Erfahrungen bietet er seinen weltweiten Kunden an und macht sie in Marketing und Vertrieb erfolgreich - insbesondere KMU. Daneben bietet er praktische Unterstützung, Coaching oder Firmenseminare.













