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Vogel Strauß-Politik im elementaren Bildungsbereich?

28.01.200816:57 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Vogel Strauß-Politik im elementaren Bildungsbereich?
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(openPR) Der Vorschlag der Plattform EduCare, mit kurzfristigen Maßnahmen den sich abzeichnenden besonderen Mangel an Fachkräften durch so genannte "AssistentInnen" mit berufsbegleitender Ausbildung an den Pädagogischen Hochschulen - die ohne weitere Schwierigkeit bereits im Herbst dieses Jahres einsetzen kann – entgegenzuwirken, finden die Vertreterinnen der KindergartenpädagogInnen "ausgezeichnet, wenn aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt wird!".



Zum wiederholten Mal fordert die BKHW – als Vorstandsmitglied im ÖDKH/Österreichscher Dachverband er Berufsgruppen der Kindergarten- und HortpädagogInnen – auch in Kooperation mit den VertreterInnen der Bundesländer, als langfristige Maßnahme, die Akademisierung der Aus- und Fortbildung der Kindergarten- und HortpädagogInnen gemeinsam mit allen anderen pädagogischen Berufen! Das ist als ein Mosaiksteinchen für die Verstärkung der Professionalität, die gesellschaftliche Anerkennung des Berufsstandes als auch als Anreiz für männlichen Berufsstandzuwachs zu verstehen.

Die Berufsgruppe der Wiener Kindergarten- und HortpädagogInnen – BKHW - ortet dringenden Handlungsbedarf beim Personalstand der KindergartenpädagogInnen!

"Das Fehlen von KindergartenpädagogInnen ist doch nicht zu übersehen, wenn in die Kindergärten und Horte geschaut wird! Und zwar bei ALLEN TrägerInnenorganisationen in Wien!

KindergartenpädagogInnen müssen sich durch den – sehr begrüßenswerten! - geplanten Ausbau der Plätze und die Sprachstandsfeststellungen in Kindergärten auf differenziertere und auf mehr Förderarbeit einstellen. Gleichzeitig müssen die PädagogInnen mit weniger KollegInnen rechnen, weil dieser Beruf offenbar immer unattraktiver wird!“, meinen die Vorstandsmitglieder der BKHW.

"Der Kontext zwischen den Anforderungen an die PädagogInnen, dem Status der Ausbildung sowie der Entlohnung ist nicht mehr zu erkennen. Für knapp 2.000 Euro brutto sollen sie Bildungspläne umsetzen und Sozialarbeit leisten, Sprachförderungsmaßnahmen durchführen, individuelle Entwicklungspläne erstellen, mit Lehrkräften und SozialarbeiterInnen zusammenarbeiten, Öffnungszeiten ausweiten, als ErziehungspartnerInnen der Eltern agieren, flexible Dienstzeiten akzeptieren (auch, wenn das Familienleben darunter leidet…) und Fortbildung in der Freizeit absolvieren. Und obwohl die Anforderungen an Kindergarten- und HortpädagogInnen im Sinne von Prävention, Förderung, Beratung, Fortbildung und die Forderungen von Eltern, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sich wesentlich erhöht haben, sind die Vorbereitungs- und Reflexionsstunden seit mehr als 30 Jahren in Wien gleich geblieben - von 0 Stunden bis 5 Stunden! („Kindergarten heute Ausgabe 5 / 2007: ein DRITTEL der Dienstzeit als Vorbereitungszeit!) Nicht verwunderlich ist, wenn Wiener Kindergarten- und HortpädagogInnen es als unfair erachten, dass sie dann nicht einmal Lehrkräfte (oder KollegInnen aus den Bundesländern!) um die so wichtigen Regenerations- und Planungszeiten beneiden dürfen.

Wie sollen mit diesen Bedingungen junge Frauen und Männer für diesen tollen Beruf begeistert werden? Was sollen die im Dienst stehenden Kindergarten- und HortpädagogInnen noch übernehmen, ohne dass sich die Rahmenbedingungen verbessern?"

"Wenn Gesellschaft und Politik zu Recht immer höhere Anforderungen stellen, müssen sie auch Leistung anständig bezahlen. Wenn die Gesellschaft richtigerweise für Kinder eine hohe Bildungsqualität will, müssen PädagogInnen ein Gehalt erhalten, das dem Niveau und der Verantwortung ihrer Arbeit entspricht. Für Rahmenbedingungen, die einer zeitgemäßen und wissenschaftlich begleiteten Elementarpädagogik entsprechen, müssen österreichweit kurz-, mittel- und langfristige politische Entscheidungen getroffen werden – damit Bildung als Selbstverständlichkeit auch für die jüngsten BürgerInnen Realität wird", so der Standpunkt der BKHW-Vertreterinnen.

Die Sicherstellung der Qualitätsstandards in Bildung, Erziehung, Betreuung und früher Förderung, die heute wesentlich diffiziler zu betrachten sind als früher, muss endlich durch politische Verantwortungsübernahme realisiert werden.

"Ein bundeseinheitliches Bildungsrahmengesetz auch für den elementaren und außerschulischen Bildungsbereich, das gesetzliche Recht auf einen Kindergartenplatz und - wie im Grundschulbereich - der kostenlose Kindergartenbesuch (Bildungsinstitution!) sind weitere unabdingbare Forderungen der Berufsgruppe und TrägerInnenorganisationen – manifestiert in der Plattform EduCare.", schließt der Berufsgruppenvorstand.

Weiterführende Links:
http://www.bkhw.at
http://www.plattform-educare.org/aktuelle_forderungen.htm

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