(openPR) Business Integration Forum mit Anwenderbeiträgen von S.Oliver, Fraport und Amazon.com (15.-18. April 2008, Rhein-Main-Hallen, Wiesbaden)
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 25. Januar 2008 - Service-orientierte Architekturen, Software as a Service, Collaboration Tools - Unternehmen können aus vielen Technologien und Methoden wählen, um ihre IT flexibel zu gestalten. Welche den größten Nutzen versprechen oder überholt sind, welche neuen Lösungen in den kommenden Jahren zu erwarten sind und welche vom Markt verschwinden werden, erörtern über 20 Experten auf dem Business Integration Forum der IIR Deutschland in Wiesbaden.
SOA bei S.Oliver
Das Modehaus S.Oliver in Rottendorf gehört zu den Vorreitern beim Einsatz serviceorientierter Architekturen (SOA): Nachdem das Unternehmen jahrelang abteilungsbezogene unterschiedliche Systeme genutzt hatte, begann es im Jahr 2006, seine Anwendungen auf Basis von Webservices zu integrieren. Federführend bei dem Projekt war Dr. Wolfgang Dostal, damals Chief Enterprise Integration Architect und heute CTO des Unternehmens: "Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte und der verstärkten Integration von Partnern wird es immer wichtiger, dass Systeme auch miteinander integriert werden und somit Synergiepotenziale genutzt werden können", so der Experte. (Computerworld, Dezember 2006) Auch die Aufgabe, alle Abteilungen in das SOA-Konzept mit einzubeziehen, konnte das Unternehmen lösen: "Das Thema Governance und Unternehmenskultur gingen wir mit unserer eigenen SOA-Implementierung an, der ‚S.Oliver Föderativen Integrations Architektur´, kurz SOFIA", erläuterte der CIO des Modehauses, Stefan Beyler, gegenüber silicon.de. Damit habe das Unternehmen dafür gesorgt, dass die einzelnen Fachabteilungen mit den IT-Abteilungen kommunizieren. (17.8.2007, Interview: Michael Matzer) Über seine Erfahrungen bei der Implementierung der SOA und der Governance-Initiative SOFIA berichtet CTO Dostal auf dem Business Integration Forum.
Enterprise Architecture in einem Großflughafen: Praxisbeispiel Fraport
145 000 Passagiere zählt der Flughafen Frankfurt täglich, 5 600 Tonnen Fracht und 72 900 Gepäckstücke werden pro Tag befördert. Zwei Terminals, zwei Start- und Landebahnen und 133 Gates gilt es zu steuern. Auf 19 Quadratmetern Fläche werden derzeit 83 Flugbewegungen pro Stunde gezählt. Und nach dem geplanten Ausbau des Flughafens könnten sowohl die Kapazität der Flugbewegungen als auch die Anzahl der Fluggäste weiter steigen. Laut Dr. Karsten Weronek, Head of Corporate Information Management, ist die Fraport darauf vorbereitet: "Bei uns greifen die Prozesse perfekt ineinander", betonte er im Dezember 2007 in einer Rede an der Universität Augsburg. "Die IT ist das Nervensystem eines Airports." Auf dem IIR-Forum erläutert er die Rolle der Enterprise Architecture im Rahmen von IT-Governance und IT-Compliance.
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