(openPR) Bruchsal, 23. Januar 2008 – Optos, Technologieentwickler und Hersteller von Geräten zur Netzhautuntersuchung, stellt die neue Software-Version V2® Vantage vor. Sie enthält zahlreiche neue Funktionen, um optomap-Aufnahmen noch besser und vielseitiger darstellen zu können.
Mit dem ResMax-Modus kann der Augenarzt eine optomap-Aufnahme in hoher Auflösung erstellen. Damit lassen sich Bereiche rund um die Makula (Aufnahmewinkel: 100 Grad) deutlich schärfer und mit mehr Detailreichtum darstellen.
Ebenfalls neu bei V2 Vantage ist die 3D-Simulation des Augenhintergrundes (3D Wrap). Die Funktion ist besonders nützlich für den Dialog zwischen Augenarzt und Patient. Anhand des aktuellen Gesundheitszustandes der Augen kann der Arzt Krankheitsbilder und zu erwartende Entwicklungen quasi am „lebenden Objekt“ erklären und dem Patienten damit ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge im Auge und darüber hinaus vermitteln.
Auch für die Dokumentation bringt V2 Vantage mehr Möglichkeiten mit. Zum Beispiel lassen sich Aufnahmestatistiken nach Krankheitsbildern oder Patientenkategorien anlegen und auswerten. Die Weiternutzung der Aufnahmen bei „Nicht-optomap-Anwendern“ wurde ebenfalls vereinfacht, zum Beispiel wurden Export und Handhabung mehrerer Bilder verbessert.
Ein weiteres neues Feature ist das Targeted Ophthalmoscopy View. Die Funktion lässt ein optomap-Bild um 180 Grad rotieren und simuliert die Darstellung der Ophthalmoskopie. Speziell für die Fluoreszenzangiographie im neuen optomap fa hat sich diese Option bei den Pilotanwendern als besonders nützlich erwiesen, gerade dann, wenn im Anschluss eine gezielte Laserbehandlung erfolgen soll.
Das optomap fa, zur DOG 2007 offiziell vorgestellt, verbindet die optomap - Netzhautvorsorgeuntersuchung mit der Fluoreszenzangiographie. Verglichen mit der traditionellen Fluoreszenzangiographie erfordert die Fluoreszenzangiographie mit dem P200MA nur eine einzige Aufnahme,
um die Netzhaut bis zu 200 Grad abbilden und in „Echtzeit“ auswerten zu können. Da Zentrum und Peripherie in der Angiographie gleichzeitig dargestellt werden können, sind auch die Gefäß-Füllungsmuster besser zu beurteilen. Bildmontagen sind daher überflüssig. das heißt, der Augenarzt kann nahezu alle Gefäße im Augenhintergrund auf einen Blick erfassen, während bei anderen Methoden der Fluss des Farbstoffs nur in begrenzten Feldern abgebildet wird, und diese dann zu einem Gesamtbild montiert werden müssen.
„Die neuen Software Features haben die Qualität der optomap-Untersuchung noch einmal deutlich verbessert,“ fasst Dr. Thomas Damms zusammen. Der niedergelassene Augenarzt aus Lüneburg gehört zu den ersten V2 Vantage-Anwendern. „Nicht nur in fachmedizinischer Hinsicht und beim Praxismanagement. Gerade was die Bereitschaft der Patienten betrifft, sich mit dem Thema Augengesundheit und Vorsorge intensiver oder überhaupt einmal zu befassen, habe ich mit Hilfe der aktuellen Software schon sehr positive Erfahrungen gemacht.“
