(openPR) Die Bremer wollen das Restgeld aus dem Transfer von Carlos Alberto nicht zahlen
Es gibt neue Fakten zum Rechtsstreit von Werder Bremen gegen den brasilianischen Fußball-Klub Corinthians, die russische Investment-Firma MSI sowie die "Rio Football Services Limited". Werder hat, laut einem Artikel des brasilianischen Online-Portals http://revistainvicto.uol.com und von den deutschen Medien unbemerkt, im Dezember Klage in Brasilien eingereicht, um ihr bisheriges Vorgehen (Geld wird an keine der drei Parteien ausgezahlt, sondern auf Treuhandkonto hinterlegt) zu legitimieren.
Wie lokalfenster.de vor einigen Wochen berichtete, muss Werder noch Restzahlungen aus dem Transfer von Carlos Alberto, der im Sommer für rund acht Millionen Euro an die Weser wechselte, von insgesamt vier Millionen Euro begleichen. Die Bremer verweigerten bislang jedoch die Zahlung mit der Begründung, dass unklar sei, ob Albertos Exklub Corinthians oder die MSI, die die Rechte an dem Spieler besaß, das Geld erhält.
Am 4. Januar hat nun ein brasilianisches Gericht Werder Recht gegeben, aber Corinthians besteht auf eine sofortige Auszahlung der vertraglich vereinbarten Rate. Deswegen soll der brasilianische Verein jetzt bei der FIFA vorgefühlt haben, welche schriftlich die Ansprüche des brasilianischen Klubs bestätigte. Corinthians wird nun Klage bei der FIFA gegen Werder einreichen, da sie das Urteil eines Zivilgerichts nicht anerkennen wollen.
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