(openPR) „Weihnachten um an Muckntritt, Neujahr um an Mannesschritt, Dreikini um an Hirschnsprung, Liachtmess um a ganze Stund“. Dieser alte Spruch zeigt an, wie die Tage wieder länger werden. Zwar liegt die Natur noch im Winterschlaf, trotzdem spürt man langsam eine Ahnung, dass der Frühling nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt. In früheren Zeiten wechselten die Dienstboten ihre Stelle zu Lichtmess. Sie hatten einige Tage freie Zeit, an denen sie sich vergnügten, unter anderem auch auf den Schlenklmärkten. Dort gab es vieles zu bestaunen und zu kaufen
Mit seinem Lichtmessmarkt knüpft der Verein Faszination Handwerk e. V. an diese Tradition an. Ganz wie auf den Märkten früher gibt es hier die unterschiedlichsten Dinge: reich verzierte Wachsstöckl und Kerzen, fesches Gwand, edlen Schmuck, Dekoratives fürs Heim und vieles mehr. Wer mag kann seine Liebste noch auf einen feinen Likör einladen.
Am Faschingswochenende werden die Räume der ehemaligen Riemerschmiedschen Likörfabrik auf der Praterinsel in München wieder von vielen Düften erfüllt sein.
Feine Nase erkennen bestimmt manche Berufe am Geruch ihrer Arbeitsmaterialien. Liebhaber bayrischen Handwerks werden begeistert durch die Ausstellung gehen und fasziniert feststellen, welche Bandbreite der Verein Faszination Handwerk e.V. bei seinem Lichtmessmarkt wieder zeigt. Wie schon vor zwei Jahren geben die Aussteller einen intensiven und seltenen Einblick in die verschiedenen Arbeitswelten.
Eingebettet in jahrhundertealtem Brauchtum sind diese Berufe entdeckenswerte Kleinode auch für die Zukunft.
Der Besucher braucht Zeit um mit allen Sinnen die vielen Einzelheiten zu entdecken: den Duft von Wachs, die interessante Struktur handgeschöpften Papiers, das harmonische Zusammenspiel von Stoffen, das Blitzen handgeschmiedeter Messerklingen, das Schimmern von polierten Hölzern, feine Pinselstriche, leises Uhrenticken, das Funkeln edler Steine, Licht durch farbenprächtiges Glas, umweht von zartem Likörduft.
Zum grössten Teil können die Besucher den Handwerkern über die Schulter sehen, sei es bei der Kammmacherin, beim Uhrmacher oder bei der Porzellanmalerin. Aber keiner sollte denken, das was bei der Vergolderin, dem Goldschmied oder dem Teppichrestaurator so einfach aussieht, wäre simpel nachzumachen.
Nicht nur die Begabung, auch die Ausbildung und vor allem die Übung macht den Meister.
Die Produkte sind das Anschauen wert. Sie bieten hervorragendes Design, traditionell oder modern gestaltet. Hergestellt werden die Waren aus allem, was die Welt an edlen Materialien zu bieten hat: weiche Samt- und Seidenstoffe, feinstes Leder, harter Stahl, zartes Porzellan, duftendes Holz, edle Metalle, kostbare Steine, transparentes Papier, widerstandsfähiges Horn, strapazierfähige Wolle, biegsame Federn und dergleichen Dinge mehr.
Bayern ist ein Land mit langer Tradition und einem noch lebendigem Brauchtum. Dazu gehören auch die Handwerkskünste. Viele der alten Berufe sind jedoch vom Aussterben bedroht. Sie wieder ins Gedächtnis der Leute zu rufen, ist die Absicht der Ausstellung.
Unter dem Moto: „Von Generationen gelebt, heute noch lebendig!“ führen 30 verschiedene Handwerker ihre beeindruckenden Fertigkeiten vor. Die Techniken sind oft über Jahrhunderte erprobt, die durchaus zeitgemäßen Produkte lassen meisterliches Können, Erfahrung und die Liebe zum Handwerk erkennen. Das ist Garantie für höchste Qualität und macht den Lichtmessmarkt vom 1. bis 3. Februar 2008 zu einer Ausstellung der besonderen Art!
Öffnungszeiten: Freitag, 01.02.2008, 12.00 – 18.00 Uhr
Samstag, 02.02.2008, 10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag, 03.02.2008, 10.00 – 18.00 Uhr
Eintritt: 2,50 €, Kinder unter 14 Jahre frei













