(openPR) Wie erklärt man etwas, das funktionieren muss, aber keinen wirklich interessiert? Hänsel Textil, Iserlohn, produziert Einlagestoffe. „Normalerweise sieht man unser Produkte nicht“, sagt Maria Aleixo, Marketingbeauftragte bei Hänsel Textil, „nur dann, wenn es Probleme mit dem Endprodukt gibt, dann denkt man an unsere Einlagen.“ Solche Produkte, wie das von Hänsel Textil, heißen „Low Interest Produkte“. mmh bekam von Hänsel Textil die Aufgabe, ein solches Produktdeutlicher zu kommunizieren.
Wie bewirbt man etwas, das keiner sieht, das eigentlich auch niemand sehen will? Die Antwort ist recht
einfach: Indem man dem „unscheinbaren“ Produkt aufmerksamkeitsstarke visuelle Attribute zuordnet. „Zunächst haben wir die hervorstechenden Produktmerkmale herausarbeitet, dann haben wir entsprechende Bildinformationen dazu gesucht.“, sagt Björn Krause, Projektleiter bei mmh.
„Ein Küken steht nun einmal für „weich“ und eine Pusteblume für „leicht“. Diese Produktassoziationen sind im folgenden Schritt in verschiedenen Medien umgesetzt worden. Auf der Munich Fabric Start, der Münchener Messe für textile Zulieferer, ist diese Kampagne das erste Mal präsentiert worden. Nächster Schritt in der Kommunikation ist ein zielgerichtetes Mailing, das in diesen Tagen an Kunden und Interessenten europaweit verschickt wird. „mmh hat uns vorgeschlagen, die visuelle Assoziation zu den Produkten mit einer haptischen Komponente zu verbinden,“ betont Maria Aleixo, „diese Idee, das konkrete Produkt zum Anfassen mit einer Mailingaktion zu vereinen, hat uns überzeugt.“ Konkret bedeutet das: Eine Klappkarte ist derart konzipiert worden, dass durch einen kleinen Schlitz im Papier „echte“ Stoffmuster eingesteckt werden können. Mal wird der reine Einlagestoff verwendet, mal ist es ein Oberstoff, der mit Einlage ausgestattet wurde. Variabilität in der Anwendung, dieser Grundgedanke ist nicht nur bei den Einlagemustern umgesetzt worden, sondern auch bei der Textinformation. Mehrsprachigkeit wurde kostengünstig dadurch möglich, das landesspezifischer Text lediglich auf einer transparenten Einlageseite gedruckt worden ist. So können bei den Mailings verschiedenste Sprachvarianten berücksichtigt werden.
„So haben wir ein Tool erhalten, das alle unsere Anforderungen an ein zielgruppenorientiertes Mailing erfüllt.“ fasst Maria Aleixo zusammen.
Weitere Beispiele:
www.mmh.ag












