(openPR) Blutzucker (Diabetes mellitus) oder die Zuckerkrankheit ist eine Stoffwechselerkrankung, die auf Problemen mit dem körpereigenen Signal zum Zuckerabbau durch das Bauchspeicheldrüsenhormon Insulin beruht. Dieser Stoff ist bei Betroffenen entweder tatsächlich nicht in ausreichender Menge vorhanden oder aber seine Wirkung ist reduziert.
Menschen, die an dieser Erkrankung leiden, sind im Wesentlichen durch zwei Gruppen von Problemen bedroht: durch einen zu niedrigen oder zu hohen Blutzuckerspiegel - Zustände, die auch einmal lebensbedrohlich sein können - und - nach vielen Jahren der Krankheit - durch Spätfolgen des im Mittel meist zu "süßen" Blutes.
Es gibt zwei Formen des Diabetes: eine, bei der der lebenswichtige Stoff Insulin völlig fehlt - den Typ 1 - und eine, bei der das Anti-Zucker-Hormon nicht mehr richtig wirkt - den Typ 2. Der Typ 1 ist die weit seltenere Form (ca. 10% aller Fälle). Früher nannte man den Typ 1 den juvenilen, also jugendlichen, Diabetes, weil er häufiger in jüngeren Jahren auftritt und den Typ 2 den Altersdiabetes, weil eher reifere Jahrgänge betroffen sind.
Beim Typ 1 attackiert der Körper selbst einen Bereich des Körpers, in dem das Insulin gebildet wird: einen Teil der Bauchspeicheldrüse. Der Typ 2 zeichnet sich dadurch aus, dass einmal gebildetes Insulin nicht seinen Weg aus der Bauchspeicheldrüse in das Blut findet und zum anderen nicht seine volle Wirkung entfaltet.
Derzeitig leiden sechs Millionen Menschen in Deutschland an Diabetes.
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