(openPR) Viele Menschen sehen täglich die Zahl der Mobilfunkmasten wachsen und nehmen dies einfach so hin. Millionen Handys sind im Umlauf und mit dem Einkauf für das kommende Weihnachtsfest werden es täglich mehr. Noch schöner, noch schneller, noch billiger, noch notwendiger? Millionen Euro werden täglich verdient.
Ein kleine Gemeinde in... nicht Gallien, sondern im Vogtland hat sich aufgemacht und nachgefragt, warum immer mehr Antennen mitten im Ort aufgestellt werden müssen, gab es doch vor vielen Jahren bereits eine gute Netzabdeckung, müssen wir immer mehr Mobilfunkbetreiber mit immer neuen Netzen haben und brauchen die alle immer wieder neue Antennen?
Vier Frauen gründeten eine Bürgerinitiative, stellten Fragen an die Ortspolitik, organisierten öffentliche Vorträge zur Information aller Bürger. Im Juli fand dann ein Gespräch beim Bürgermeister der Gemeinde statt.
Bei diesem Gepräch waren, neben einem Vertreter von O2, auch Stadträte und die Vertreter der örtlichen Bürgerinitiative gegen die Erweiterung einer bereits sehr hohen Belastung im Ort eingeladen. Mancher Teilnehmer war auch aus eigenem Antrieb gekommen, was man seitens der Verwaltung nicht verhindern konnte, jedoch auch nicht gerade freudig aufgenommen hat.
Man wolle offen darlegen, daß es kein Gefährdungspotential gibt und auch neue Einrichtungen keinerlei Gefahren verbreiten werden.
Auch war die Rede davon, dass man die Bürger von neun Entwicklungen unterrichtet. Hochgelobt wurde der Einsatz einer stationären Meßstation der Regulierungsbehörde, die den ständigen Nachweis der Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte dokumentiert.
Heute, ein paar Monate danach, kann man feststellen, daß der bestehende Standort zumindest umgebaut wird, auf die Entwicklung der Meßwerte muß man noch warten. Die Meßstation hat ihren Dienst im Sinne der Verwaltung erfüllt und wird nun anderenorts für den Nachweis der Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte herhalten dürfen.
Zwischenzeitlich mehrfach dokumentierte Gefahren und Hinweise durch Wissenschaftler werden immer noch ignoriert, jedoch sind erste Ansätze bei der Strahlenschutzkommission BFS im Internet nachlesbar, warnt man dort bereits vor der uneingeschränkten Nutzung von DECT-Telefonen, WLAN und anderen gepulsten Strahlungen (http://www.bfs.de/en/bfs/druck/infoblatt/Schnurlos_DECT.html).
Alles jedoch Dinge, die wir selbst entscheiden dürfen, ob wir sie zu Hause oder im Büro nutzen wollen.
Die uneingeschränkte Bestrahlung seitens der Mobilfunkindustrie in allen Lebensbereichen, ob auf öffentlichem Grund, in der gemieteten Wohnung oder auf eigenem Grund und Boden, im Eigenheim, spielt (noch) keine Rolle. Auf Anfrage bei Regierungsvertretern wird auf die Möglichkeit hingewiesen, sich selbst durch Verwendung von Abschirmmaterialien vor diesen Strahlungen zu schützen, natürlich auf persönliche Kosten.
Die BI wurde nicht davon in Kenntnis gesetzt, daß es Baumaßnahmen an den Sendeanlagen geben wird und welchen Umfang diese Arbeiten haben werden. Weder bei diesem Gespräch im Juli, noch danach.
Nach Rückfrage bei der Regulierungsbehörde wird mitgeteilt, daß die Ortsverwaltung bereits im Februar, klam und hiemlich, diese Baumaßnahmen genehmigt hat (einige Stadträte sollen auch nicht informiert worden sein!).
Kann es sein, daß Einzelne über das Wohl aller, aus eigenem Gutdünken oder anderen Gründen, solche weitreichenen Entscheidungen vornehmen dürfen. Hier steht für mich ganz klar zur Debatte, ob die Bürger bei der Entwicklung ihres Ortes überhaupt gehört werden oder werden wollen, vor allem wenn sich diese Bürger massiv zu Worte melden.
Bereits vor 20 Jahren hatte ich einmal einen Bürgermeister im damaligen Karl-Marx-Stadt fragen dürfen, ob er die Bürger gewählt hat oder die Bürger ihn als ihren Interessenvertreter gewählt haben. Diese Frage wurde damals und heute in gleicher Weise beantwortet - nämlich mit zornigen Blicken und sonst - nicht.
Verwaltung als Selbstzweck, der Verwaltete wird nicht gefragt.
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