(openPR) Buchs, 6. Dezember 2007 – Sichere Archivierung auf handelsüblichen Fest-platten, Volltext-Retrieval, Workflow und digitale Signatur – diese neuen Optionen bietet die Solitas AG künftig den Anwendern des Enterprise Content Management Systems InfoStore DMS for iSeries. Auf dem Partnertag in Fulda informierte die Solitas ihre Vertriebspartner unter anderem über das kommende Release 9 von InfoStore, das im ersten Quartal 2008 für den Vertrieb freigegeben wird.
Rund 20 Vertriebspartner aus Deutschland, der Schweiz und Österreich infor-mierten sich auf dem Solitas Partnertag über eine Reihe wesentlicher Funktionserweiterungen in InfoStore for iSeries, dem führenden Enterprise Content Mana-gement System für die Serverplattform System i im deutschsprachigen Raum. Auf dem Programm standen auch ein Überblick über die aktuellen Marketing- und Vertriebsmaßnahmen, die Planung für das Jahr 2008 sowie ein Ausblick auf die Entwicklung von Release 10, das für das Jahr 2009 geplant ist.
Archivierung auf Harddisk, Ablösung von Jukeboxen
Ab Release 9 profitieren InfoStore-Anwender in besonderer Weise von der neuen technischen Möglichkeit, Daten auf Harddisks zu archivieren. Der Einsatz dieses preisgünstigen und leistungsfähigen Mediums basiert auf der SnapLock-Technologie, die aus der jederzeit löschbaren und überschreibbaren Festplatte ein nur noch einmal beschreibbares Medium („Write Once Read Many“) macht, indem sie das Überschreiben gespeicherter Daten blockiert. Nach Darstellung von Solitas-Geschäftsführer Roland Böhme erschließt die Festplatten-Archivierung den Anwendern mehrere Vorteile: „Durch die Nutzung moderner Harddisks als Archivierungsmedium“, erklärte Böhme auf dem Partnertag, „wird der Zugriff auf die Dokumente wesentlich schneller.“ Während das bisher übliche Medium, die Jukebox, je nach Fabrikat und Auslastung fünf bis 20 Sekunden benötige, um ein Dokument anzuzeigen, reagiere eine leistungsfähige Festplatte (Speichervolumen 0,5 bis 2,5 Terabyte) bereits nach „Sekundenbruchteilen“. Als weiteren Vorteil nannte Böhme die „unkomplizierte Erweiterbarkeit der Kapazität im laufenden Betrieb aufgrund der Skalierbarkeit von Harddisks“. InfoStore Release 9.0 unterstützt die Archivierung mit den Systemen IBM N3700, Network Appliance FAS und NearStore-Systemen sowie Sun StorageTek NAS.
Volltextsuche
Kombiniert mit einem Volltext-Server beherrscht InfoStore auch das Volltext-Retrieval. Neben der Indizierung per Klassifikation werden sämtliche Textinfor-mationen per OCR-Erkennung (OCR: „Optical Character Recognition“) erfasst und sodann vom „Volltext-Server“ verwaltet. Zu den unterstützten Formaten zäh-len PDF, TXT, DOC, TIF, JPG sowie SCS, IPDS und AFPDS. Laut Solitas-Geschäftsführer Böhme ergibt sich der Vorteil, dass neben der Suche nach beliebigem Text auch die Recherche mit Platzhaltern sowie die kontextsensive und assoziative Suche möglich wird. Auch bereits archivierte Dokumente können problemlos nachindiziert werden. Somit wird auch die Suche in alten Datenbe-ständen deutlich optimiert.
Workflow-Lösungen
Für zwei Workflow-Engines bietet InfoStore Release 9 Anbindungen: die auf Sys-tem i basierende Software TaskLink des Anbieters TQS und das Windows-basierende Produkt Xpert.ivy von Soreco. Böhme betonte, dass InfoStore-Anwender mit diesen Lösungen „ihre Geschäftsprozesse abbilden, optimieren und automatisieren können“.
Digitale Signatur
Neu in InfoStore 9 ist das Modul eines SignaturServers für die Integration der digitalen Signatur verschiedener Signatur-Provider. Wie Roland Böhme vor den Partnern ausführte, ist für den Einsatz des SignaturServers vor allem bei der Batchsignierung keine hohe Rechenleistung erforderlich.. Aus der Sicht des Soli-tas-Geschäftsführers bietet die elektronische Archivierung in Kombination mit der digitalen Signatur den Anwendern den „Vorteil, dass mittels der eingesetzten Mechanismen Revisionssicherheit automatisiert und gemäß den jeweils rechtlichen Grundlagen sicher gewährleistet werden kann.“























