(openPR) Bremen, Dezember 2007 - Unruhiger Atem, rasselnde und sägende Geräusche – Schnarchen verursacht nicht nur bei Partner oder Partnerin Schlafmangel, sondern gefährdet im Extremfall auch die Gesundheit der Betroffenen. Häufig sorgen erschlaffte oder vergrößerte Weichteile im Nasen- und Rachenraum für eine er-schwerte Atmung. In vielen Fällen, in denen es die anatomische Situation ermöglicht, schafft Dr. Hanns-Norbert Büntemeyer, Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Belegarzt an der Paracelsus-Kurfürstenklinik in Bremen, mit der schonenden Celon-Methode dauerhafte Abhilfe.
Radiofrequenzenergie ermöglicht dem Arzt bei diesem minimalinvasiven Verfahren, überschüssiges Gewebe zu entfernen, um freies Durchatmen zu ermöglichen. „Mit der sogenannten bipolaren Radiofrequenz-Technologie erreichen wir nur die Bereiche, die wirklich behandelt werden müssen. Umliegende Strukturen bleiben dadurch verschont“, erklärt Dr. Büntemeyer. Während Ärzte bei herkömmlichen Operationen das gesamte Gewebe chirurgisch entfernen, genügt bei der Celon-Methode ein kleiner Einstich, um den gleichen Effekt auf schmerzarme Weise zu erzielen.
Radiofrequenzen heizen dem Gewebe ein
Grundsätzlich unterscheiden Mediziner zwischen zwei Arten des Schnarchens: habituellem Schnarchen und Schlafapnoe. Als Verursacher der Geräusche beim Erstgenannten lässt sich zumeist eine erschlaffte Gaumensegelmuskulatur oder eine Vergrößerung von Gaumensegel und Zäpfchen feststellen. Auch eine Vergrößerung der Nasenmuschel sorgt für vermehrtes Atmen durch den Mund und damit verbundene Schnarchlaute. Bei der Schlafapnoe dagegen kommt es nachts zu regelrechten Atemaussetzern. Dann liegt gewöhnlich eine Erschlaffung beziehungs-weise Vergrößerung der Zungenmuskulatur oder des Weichgaumens vor. Mit der Celon-Methode behandelt der HNO-Spezialist die entsprechenden Weichteile unter örtlicher Betäubung. „Dünne, nadelförmige Applikatoren geben einen radiofrequen-ten Stromfluss ab“, erläutert Dr. Büntemeyer. „Dabei erhitzen sich die behandelten Stellen kurzzeitig auf über 60 Grad Celsius.“ Durch die hohe Frequenz des verwen-deten Stroms nehmen die Nerven die Reize nicht wahr, sodass keine Gefahr von Muskel- oder Nervenreizungen besteht. Für die eigentliche Behandlung benötigt der Arzt nur wenige Minuten. In den darauf folgenden Tagen baut der Körper das behandelte Gewebe selbstständig ab und ermöglicht den Betroffenen, wieder frei durchzuatmen. Im Falle des Gaumensegels verkürzen sich nicht nur überhängende Schleimhaut und Zäpfchen, sondern die innere Narbenbildung bewirkt zusätzlich eine Straffung und Stabilisierung. Während des Abbauprozesses nach der Behand-lung raten Mediziner, schwere körperliche Belastungen zu vermeiden. Ansonsten bestehen jedoch keinerlei Einschränkungen für die Patienten.
Sanfte Behandlung für große und kleine Patienten
„Da uns die Celon-Methode ermöglicht, sehr gezielt zu arbeiten, stellt sie ein sehr sanftes und schmerzarmes Verfahren dar. Deshalb eignet sie sich auch für die Be-handlung von Kindern“, sagt Dr. Büntemeyer. So kommt das Verfahren beispiels-weise auch bei vergrößerten Mandeln oder bei Nasenpolypen zum Einsatz. Blutun-gen, wie sie manchmal nach großflächiger chirurgischer Entfernung von Gewebe auftreten, bleiben aufgrund des lediglich kleinen Einstiches aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Operationen besteht auch anschließend die komplette Schutzfunk-tion des Immunsystems.
Nähere Informationen unter www.paracelsus-kliniken.de/bremen.




