(openPR) Ein persönlicher Erlebnisbericht aus der „Höhle des Löwen“
Schleswig, 03.12.07 – Endlich war es soweit, der mit Spannung erwartete Termin zum Fitting bei Kramski Putter rückte näher. Als frischer Golfer ging der openPR-Chefredakteur Roland Becker der Einladung nach Pforzheim, direkt in die Höhle des ebenso berühmten wie exklusiven Putter-Konstrukteurs Wiestaw Kramski, gern nach. Usprünglich hatten die ersten bei openPR eingestellten Pressemitteilungen von Kramski Putter die Neugier angefacht. Da liest man etwas von „der Porsche unter den Puttern“. Das vorschnelle Urteil: Klingt interessant - aber kostspielig.
Wie preiswert ein Kramski Putter tatsächlich ist, wurde sehr schnell klar, als sich der Schwiegersohn von Wiestaw Kramski, Michael Torres, persönlich um Herrn Becker kümmerte. Das Know-How steckt eben in der Familie. Ihren Anfang nahm die Story von Sport und Technik vor rund 20 Jahren. Damals ging der erfolgreiche Firmengründer Wiestaw Kramski, ursprünglich gelernter Werkzeugmacher, seine ersten Schritte auf dem Green. „Ich merkte schon früh, dass mich eher das Kurzspiel fasziniert, also das Putten – das war meine Stärke“, erinnert er sich. Dann begann, aus rein golferischer Hinsicht, so etwas wie eine „Tellerwäscher-Story aus dem Schwabenland“. Kramski begann, sich seinen eigenen Putter zu konstruieren. Eigentlich wollte er den Schläger ausschließlich für sich selbst nutzen, dachte zunächst gar nicht an eine größere Serienproduktion. „Dann stellte ich einige Prototypen für befreundete Golfer her – bis die Nachfrage schließlich so groß war, das ich ernsthaft über eine Vermarktung nachzudenken begann.“ Der Konstrukteur stellte dabei von Beginn an einen riesigen Anspruch an sich selbst und ans Material: „Wenn ich schon einen Golfschläger konstruiere, dann auch gleich den Besten der Welt.“ Heute wird der Putter ausschließlich in Deutschland gefertigt.
Und damit zurück in die Gegenwart, in die Hallen des schwäbischen Technik-Unternehmens. Neben der passenden Ergonomie des Schlägers wurde viel Interessantes über dessen Beschaffenheit und den optimalen Einsatz auf dem Grün gelehrt und sogleich praktisch angewandt. Die Ausgewogenheit des äußerst aufwendig konstruierten Schlägers war fast so beeindruckend wie die vorherige Werksführung durch die Entwicklungsabteilungen der Kramski GmbH, die sich im Bereich industrieller Präzisionsbauteile als eines der führenden Unternehmen weltweit einen Namen gemacht hat. Das Know-How, welches in der Entwicklung des Schlägers steckt, konnte nicht besser demonstriert werden - mit dem Effekt, dass jegliche anfängliche Skepsis gegenüber der sagenumwobenen Wunderwaffe aus Pforzheim dahin schwand.
Im Laufe des Fittings kristallisierte sich der HPP 325 mit einer 33er Schaftlänge als optimal heraus. Kramskis Satz: „Der Putter sagt dem Spieler, wie er stehen muss, er ist wie ein Spiegel“ bewahrheitet sich. Das Kimme-Korn-System, mit dem der Schläger bereits bei vielen Pros und Promis erfolgreich zum Einsatz kommt, wurde sehr anschaulich über eine Stunde lang demonstriert und aktiv auf dem riesigen künstlichen Green getestet. Die Fitting-Gebühr von 60 Euro ist gut investiertes Geld. So mancher Teaching Pro im Heimatclub eines frisch gefitteten Kramski-Spielers wird sich wundern, welche Fortschritte sein Schüler aus Pforzheim mitbringt. Vielleicht wird er sich auch ein wenig ärgern, dass der Schüler kaum noch Bedarf an Putting-Trainingsstunden haben wird. An dieser Stelle ein gut gemeinter Rat: Das häufige selbstständige Einüben der neuen Erfahrungen auf dem Heimat-Putting-Green sollte der Spieler trotzdem nicht vergessen.
Ein Ausblick in die nahe Zukunft: Zur Zeit werden bei Kramski die ersten Einsätze eines mobilen und technisch voll ausgestatteten Fitting-Busses getestet, welcher bundesweit die Golfspieler vor Ort mit einem persönlichen Kramski-Fitting erfreuen wird.
Fazit: Ein sehr lohnenswerter Tripp nach Pforzheim, für den Anfänger nicht weniger geeignet als für den professionellen Tourspieler. In seinem ersten Turnier unter Einsatz des neu erstandenen Kramski-Putters konnte Roland Becker sein Handicap bereits in seinem Heimatclub GC an der Schlei (www.gc-schlei.de) verbessern.













