(openPR) Drei Punkte zum 54. Geburtstag von Huub Stevens, das 14. Pflichtspiel in Serie ohne Niederlage und im Uefa-Cup nach zwei Spielen fast schon in der nächsten Runde - die Bilanz des HSV ist beeindruckend. Knapp 40.000 Zuschauer in der HSH Nordbank Arena gingen nach dem 3:0-Sieg zufrieden nach Hause und blicken nun hoffnungsvoll dem Nordderby am Samstag in Bremen entgegen.
Obwohl die Gäste aus Frankreich nach zwei Spielen im Uefa-Cup mit nur einem Punkt schon zum Siegen verdammt waren, begannen sie äußerst defensiv. Der HSV kam damit zunächst nicht zurecht. Der Ball lief nicht flüssig genug durch die eigenen Reihen, sodass Rennes keine Mühe hatte, die Angriffsbemühungen der Hanseaten zu unterbinden. So kamen die Gäste sogar zu der ersten gefährlichen Aktion des Spiels. Jimmy Briand versetzte Joris Mathijsen und Bastian Reinhardt, scheiterte mit seinem Schuss aber an HSV-Keeper Frank Rost.
HSV erhöht die Schlagzahl
Die Mannschaft von Huub Stevens brauchte rund 20 Minuten, um ins Spiel zu finden. Kaum gelangen die ersten schnellen Kombinationen, da sprangen auch schon Torchancen heraus. Ausgangspunkt war meist Rafael van der Vaart, der wie so oft nicht nur spielerisch überzeugte, sondern auch sehr einsatzfreudig war.
In der 26. Minute setzte sich Romeo Castelen schön durch und verfehlte mit einem Flachschuss aus 16 Metern knapp das Tor. Wenig später versuchte es der Niederländer nach Zuspiel von van der Vaart erneut, aber wieder ohne die nötige Genauigkeit im Abschluss.
So musste es Kapitän van der Vaart wieder einmal selbst in die Hand nehmen. Ein dicker Patzer von Borne brachte Ivica Olic in Ballbesitz. Der Kroate marschierte mit der Kugel in Richtung Strafraum und legte herrlich quer zu van der Vaart, der das Leder zum 1:0 versenkte.
Stade Rennes ohne Chance
Und wenn der HSV erstmal 1:0 führt, dann wird es für jeden Gegner schwer. Die Hamburger ließen es nun ruhiger angehen und beschränkten sich darauf, dass Geschehen zu kontrollieren. Gegen die harmlosen Franzosen war das keine allzu große Herausforderung. In der Pause schien Trainer Stevens wohl ein wenig mehr eigene Initiative von seinen Mannen eingefordert zu haben.
Seine Mannschaft kam jedenfalls mit etwas mehr Dampf wieder aus der Kabine und kam durch Trochowski und Kompany zu guten Gelegenheiten. Danach war der Schwung jedoch dahin. Die Partie plätscherte vor sich hin und die Hamburger schienen im Hinblick auf das Nordderby gegen Bremen schon ein paar Kräfte zu schonen.
Stade Rennes hatte bis auf einen Fernschuss von Jerome Leroy keine nennenswerte Gelegenheit zu verzeichnen. Zwei Highlights für die Fans hatten die Hamburger aber doch noch in Petto. Rafael van der Vaart schickte den eingewechselten Youngster Maxim Choupo-Moting steil und der vollendete gekonnt zum 2:0.
Als alle schon mit dem Abpfiff rechnete gab es auch noch einen Elfmeter für den HSV. Leroy hatte den eingewechselten Zidan gelegt und der Ägypter ließ es sich nicht nehmen, den Strafstoß zum 3:0 selbst zu verwandeln.
Lars Ahrens
www.sportal.de
Originaltext: www.sportal.de
Pressekontakt:
International Management Group GmbH
Büro Hamburg
Christian Fichter
Business Development
Telefon: 040/41400465












