(openPR) Ab Juli 2009 ist es Pflicht: Unternehmen müssen ihre Exporte in Nicht-EU-Länder ausschließlich elektronisch beim Zoll anmelden. Mit dem neuen Automatisierten Tarif- und Lokalen Zollabwicklungssystems (ATLAS) automatisiert und vereinfacht der Zoll die Zollprozesse, indem schriftliche Zollanmeldungen und Verwaltungsakte, beispielsweise Ausfuhranmeldungen, durch elektronische Nachrichten ersetzt werden. Profitieren wird von dem neuen Verfahren aber nicht nur der Zoll: Nach Schätzung von Jörg Berends, Geschäftsführer der Mercoline GmbH, lassen sich Exporte in Nicht-EU-Länder mit Hilfe der elektronischen Zollanmeldung bis zu 75 Prozent schneller abwickeln. „Diese Zeitersparnis ist gerade jetzt in der Übergangszeit für viele Unternehmen ein klarer Wettbewerbsvorteil. Wir gehen davon aus, dass bis zu 6.000 Unternehmen mit SAP-Systemen diesen Vorteil zeitnah nutzen werden.“
Zeitersparnisse bereits jetzt nutzen
Dies gilt auch für das elektronische Zollverfahren. Für diese Aufgabe hat Mercoline M.SupplySide.ATLAS entwickelt. Die vom Zoll zertifizierte Lösung erfüllt alle gesetzlichen Vorschriften, steht als Add-on für das eigene SAP-System zur Verfügung und funktioniert denkbar einfach: Alle erforderlichen Daten können aus einer Reihe von zur Verfügung stehenden Daten zusammengestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Rechnungsdaten, Daten aus Lieferscheinen oder Transportaufträgen. Aufgrund der Architektur der Lösung sind diese Daten leicht implementierbar. Ausgehend von diesen Daten erstellt die Software eine Ausfuhranmeldung, die von den Zoll-Experten weiterverarbeitet oder bei Vollständigkeit direkt an den Zoll geschickt werden kann.
„Mit diesem Verfahren entfällt zum einen die papiergestützte Verwaltung der abgestempelten Ausfuhrbestätigungen, zum anderen müssen die Stammdaten nicht mehrfach gepflegt und synchronisiert werden“, erläutert Steffen Udolph, Produkt Manager bei Mercoline GmbH, die Vorteile. „Zudem können Unternehmen unabhängig von den Öffnungszeiten und dem Standort des nächstgelegenen Zollamtes agieren.“
Zu den Referenzkunden, die die Vorteile des elektronischen Zollverfahrens bereits frühzeitig nutzen, gehört unter anderem die Firma Herlitz. Der führende Hersteller von Papier-, Büro- und Schreibwaren sowie Papeterieartikeln in Europa erwartet durch den Einsatz von M.SupplySide.ATLAS eine erhebliche Zeitersparnis von über 75 Prozent. Diese basiert unter anderem durch die Vermeidung von Unstimmigkeiten aufgrund von Plausibilitätsprüfungen bei der Erfassung. Zudem führt M.Supply.ATLAS das vom Zoll vorgeschriebene Logbuch, so dass die fehlerträchtige, zeitraubende und umständliche Dokumentation der Ausfuhren entfällt. „Mit diesen Leistungen erleichtern wir den Unternehmen die Arbeit bei den Standard-Ausfuhren, so dass sie mehr Zeit für die Spezialfälle haben“, so Berends. Immerhin nehmen diese einen Anteil von bis zu 20 Prozent ein und erfordern von den Bearbeitern im Unternehmen sowie beim Zoll erhöhte Aufmerksamkeit.
Da die Lösung in das bestehende SAP-System integriert wird, ist die Einführung einer weiteren Software-Plattform nicht nötig. Schulungs- und Wartungsbedarf wird so erheblich reduziert. Dabei fallen im Vergleich zu anderen Lösungen deutlich geringere Kosten an. Zudem lassen sich zu einem späteren Zeitpunkt weitere Module bzw. Elemente ohne großen Aufwand ergänzen.
Reibungslose Einführung gewährleistet
M.SupplySide.ATLAS ist eines der Module der M.ECR.Suite und damit Bestandteil einer Gesamtlösung für Efficient Consumer Response. Mit den aufeinander abgestimmten Produktsuiten werden – entsprechend dem Anspruch der ganzheitlichen Betrachtung – verschiedene Unternehmensbereiche unterstützt. Die M.DemandSide.Suite deckt beispielsweise die Bereich Sortiments- und Platzierungsmanagement, Promotionssteuerung und Preisoptimierung ab. Die M.Communications.Suite beinhaltet EDI-Services, digitale Signatur und weitere Lösungen für den elektronischen Datenaustausch. Datenmanagement und Entscheidungsunterstützung bietet die M.Informations.Suite. Das vierte Modul ist die M.SupplySide.Suite, die Unterstützung entlang der Supply Chain bietet – beispielsweise durch ATLAS oder Sanktionslistenprüfung.
Unternehmen können die Module bzw. einzelne Elemente der Module passend zu ihren ECR-Prozessen einsetzen. Weitere Elemente lassen sich jederzeit ergänzen.








