(openPR) Berlin - Um Weihnachten bekommt man oft Geschenke von Leuten, von denen man sie gar nicht erwartet hätte. Wenn man dann kein Gegengeschenk hat, entsteht oft eine unangenehme Situation.
Uwe Fenner, Stiltrainer aus Berlin, rät zur Entspannung: «Es sollte den Menschen nicht peinlich sein, einseitig beschenkt zu werden. Das ist schließlich eine Ehre und erst einmal Grund zur Freude.»
Man sollte daher auch freudig auf das Geschenk reagieren und sich ausdrücklich bedanken. «Es ist nicht nötig, sich für das fehlende Gegengeschenk zu entschuldigen oder Ausreden zu suchen», betont der Experte. Später könne man sich dann überlegen, ob und wie man sich in den nächsten Tagen für die schöne Überraschung erkenntlich zeigen wolle.
«Es ist auf jeden Fall angebracht, in einem handgeschriebenen Brief im Nachhinein noch einmal seine Freude und Dankbarkeit auszudrücken», sagt Fenner. Bei Geschäftspartnern und Kunden sei dies auch ausreichend. Bei Verwandten und Freunden, die einem sehr nahe stehen, könne man auch ein Gegengeschenk in Erwägung ziehen. «Ein Geschenk verpflichtet zu Nichts. Aber ein späteres Gegengeschenk oder Dankesschreiben würdigt die gute Tat des anderen deutlicher», fügt der Stiltrainer hinzu.
Von der Methode, vor Weihnachten allgemeinpassende Geschenke wie Bücher oder Pralinen bereit zu halten, hält Fenner nicht viel: «Man kann zwar damit schneller auf die Situation reagieren. Aber ein beliebiges Geschenk ist keine wirkliche Anerkennung für die Mühe und den guten Willen, den der andere gezeigt hat. Außerdem ist es kein Zeichen individueller Wertschätzung.»
ddp/mhi/hap
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