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17. Internationales Theaterfestival Bukarest

25.11.200717:04 UhrKunst & Kultur
Bild: 17. Internationales Theaterfestival Bukarest
Radu Afrim zählt zu den besten Regisseuren der neuen rumänischen Generation
Radu Afrim zählt zu den besten Regisseuren der neuen rumänischen Generation

(openPR) In Bukarest ging das 17. Theaterfestival zu Ende, zum 2. Mal mit internationaler Beteiligung, insgesamt 54 Theater- und Tanzvorstellungen, 25 rumänischen Regisseuren. 92 Aufführungen auf allen den Theaterbühnen in Bukarest, sowie 16 Vorträge und Workshops, 10 Buchpräsentationen und 2 Fotoausstellungen zum Thema Theater.

Die Aufführungen des 2007 Festivals
waren dieses Mal in 11 Module eingeteilt, u.a. die offizielle Auswahl, Premieren, geladene Vorstellungen, internationale Teilnehmer, Vorstellungen und Persönlichkeiten, Tanz, Lesungen, die Theaterphänomen ACT und Masca, Vorträge, Buchpräsentationen und Ausstellungen (Retrospektiven). Rumänische Regisseure wie Silviu Purcarete, Andrei Serban, Alexandru Dabija, Mihai Manutiu, Tompa Gabor u.a.m.. waren mit ihren neusten Produktionen beim Festival anwesend. Darüber hinaus nahmen zehn erfolgreiche Produktionen internationaler Bühnen aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Portugal, Irland, den USA und Moldawien teil. Ein Publikums- und Kritikererfolg, der Andrang besonders junger Theaterbesucher zeichnete für Intention und Richtung der hochkarätigen Veranstaltung.

Das besondere Anliegen eines ausländischen Festivalbeobachters
in Bukarest kann sicherlich im Überblick des Geschehens liegen, jedoch Theater-Tendenzen ausfindig zu machen, kulturelle und politische Strömungen im neuen EU-Land Rumänien zu spüren geht nur da, wo die junge Elite der Bühnenkunst aufwartet. Und davon gab es beim Theaterfestival in Bukarest eine breite Palette.
Alles und alle auszuwerten würde den Rahmen eines Berichts sprengen, daher mögen zwei Personen und ihre Arbeit stellvertretend aus einem bekanntermaßen intensiven rumänischen Pool näher benannt sein:

Radu Apostol machte mit seiner Regie
des Maria Manolescu Stücks With A Little Help Of My Friends den Auftakt. „Würdest du deinen besten Freund umbringen, wenn du die Gelegenheit dazu hättest?“
„Das ist nicht Freud“, heißt es im Vorspann; das ist das große Dilemma vierer jungendlicher bester Freunde während einer Junkie-Nacht am Schwarzen Meer in Rumänien 2007. Sex and Drugs and Punk und die Feststellung, „Bringe dich nicht um, es interessiert eh keinen“, hat Radu Apostol mit Theaterstudenten als rasante Show auf die Bühne gesetzt. Mitten im Publikum agieren die Protagonisten und wechseln wie in der Brecht’schen Dreigroschenoper zur Musik, nämlich der von BOBO, der trashigsten rumänischen Untergrund Band, Rollen und Szenerie. !00 Minuten spannender Unterhaltung, so rasant und atemberaubend inszeniert, dass auch ein Beobachter, der nicht der rumänischen Sprache mächtig ist, alles begreift, was Manolescu und Apostol mitteilen wollen und mitgerissen wird, wenn der homoerotische Höhepunkt eines Kusses der beiden jungen männlichen Hauptdarsteller im Zuschacherraum selbst ein Haar, das zu Boden fallen würde, einer Explosion gleich kommen ließe.

In einem homophoben Land,
in dem selbst die Kirche gegen die menschlichen Grundsätze der Gleichbehandlung mit Macht zu verstoßen beliebt, ist dieses Stück mehr als spannende Unterhaltung. Apostol macht Lebensrealität auf der Bühne glaubhaft, zwingt durch eine „Regie wahrhafter Realität und stets rasanten Tempos“ den Zuschauer in die Szene und zu emotionaler Stellungnahme. Wohl das wichtigste junge Stücke des Festivals 2007. Bravo Radu Apostol, der aus der Off-Theaterszene von Bukarest kommt, die immer noch keine öffentliche Anerkennung und Förderung erhält und so somit zu einem ungehörten Randdasein verdammt ist. Hier wird der 100minütige Beweis der Wichtigkeit der Förderung dieser jungen Talente geliefert.

Radu Afrim zählt zu den besten der neuen Generation
rumänischer Regisseure. Mit Mansarde à Paris Avec Vue Sur la Mort setzte er gerade ein Stück des in Frankreich lebenden rumänischen Dramaturgen Matei Visniec in Szene, ein Stück über die letzten Tage des Philosophen Cioran und Sibiu/Hermannstadt. Aus dieser Stadt kommt seine jüngste Produktion „Vernarbte Herzen” nach dem gleichnamigen Roman von Max Blecher, einem jüdischstämmiger rumänischen Romanautor und Dichter der Avantgarde in der Zwischenkriegszeit, der im Alter von 29 Jahren an den Folgen einer Wirbelsäulentuberkulose starb. Die Story berichtet über sein Leben im Sanatorium Berck-sur-Mer. (Dieser Schriftsteller musste erst durch Afrim für Rumänien neu entdeckt werden, und auch die jüdischen Kulturinstitute interessieren sich scheinbar und leider recht wenig für den früh verstorbenen.)

Radu Afrim hat Blechers Text dramaturgisch umgestaltet,
so heißt es lapidar in einer Vorankündigung. Doch hierin liegen Stärke und Brisanz des jungen und sehr eigenwilligen Theaterregisseurs, der jedes Mal heftige Reaktionen erntet, sowohl positive als auch negative. Ich vergleiche Radu Afrim mit dem etwa gleichaltrigen Norweger Stefan Herheim, „einem illusionslosen Analytiker, einem ehrgeizigen, methodisch herzkalten Stückezerleger, dem definitiv nichts heilig ist,“ wie er von der Kritik beschrieben wird. Afrim beschreibt sich selber eher etwas abgemilderter als einen Künstler, darum bemüht, das Publikum fürs Brisante und Verwunderliche zu gewinnen (und der zwei Jahre in der Folge den Preis für die beste Regie von dem rumänischen Theaterverband bekommen hat, Anm. des Schreibers).

In Wirklichkeit ist es viel mehr.
Hier wird ein Stück rumänische Exilliteratur von einem mutigen Regisseur in aktueller Theatersprache seiner höchst eigenen Provenienz in das Heimatland zurück gebracht. Er zeigt, wie sehr Emil Cioran, Constantin Brancusi oder Mircea Eliade, oder eben auch Ionesco innerlich zwischen Rumänien und dem Exil zerrissen waren. Afrim beschreibt sie als „europäische Denker mit rumänischen Wurzeln. Auch wenn sie gute Gründe hatten, das Schweigen des rumänischen Volkes, das sie zur Dissidenz gezwungen hat, während all der Jahre zu hassen.“ Rumänische Europäer im Jahr der europäischen Wiedervereinigung mit Rumänien nach Rumänien zurück zu bringen ist Afrims kulturpolitischer Erfolg.

Radu Afrims Regie verlangt
im Sinne einer Visualisierung dramatischer Texte und auch als spielerisches Experimentierfeld ein permanentes Tempo, Regie-Theater vom feinsten, in das er sein „Engagement im Sinne eines gemeinschaftlichen europäischen Gedankens von Toleranz und Akzeptanz auf den Gebieten der Kultur offenbar“ (Zitat KulturForum Europa).
Betrachten wir den jungen Regisseur und seine Arbeit als einen Beitrag zur Völkerverständigung, wenn er die heißen, klerikal unterlaufenen Themen um Diskriminierung von Minderheiten geschickt in seine Regie einbettet, scheinbar zufällig, aber doch zwangsläufig. Mit Intellekt und guten Einfällen bringt er das rumänische junge Theater nach Europa, zum einen durch seine Gastinszenierungen in anderen europäischen Ländern und diese seine Beteiligung am Internationalen Theaterfestival Bukarest. Hier wurde auch ein weiteres „heißes Eisen um einen Transvestiten“ als zweiter Festivalbeitrag des Schriftstellers Peter Zelenka von Radu Afrim in Szene gesetzt, ein Tiefschlag für die selbstgefällige Bukarester Bourgoisie aufgeführt.

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