(openPR) Auf dem Gelände des bisherigen Stadtbahnbetriebshofs im Östlichen Ringgebiet in Braunschweig entsteht ab 2009 ein neues Wohnquartier, der St. Leonhards Garten. Hier sollen unterschiedliche, sehr anspruchsvolle Haustypen im Rahmen eines besonders umweltschonenden Gesamtkonzepts realisiert werden. Am 16. und 17.11.2007 wurde der bisherige Projektstand einer interessierten Öffentlichkeit in Form einer Architektenmesse vorgestellt. Die FIBAV Immobilien GmbH möchte gemeinsam mit den Giesler Architekten und in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Klaus Theo Brenner, der die Konzeption des Baugebietes federführend entwickelt hat, einen Bauabschnitt mit mehreren unterschiedlichen Haustypen realisieren. Daher präsentierte sich das Unternehmen mit einem eigenen Messestand. Braunschweigs Stadtbaurat Wolfgang Zwafelink eröffnete die Veranstaltung und stellte den Veranstaltungsablauf vor. Projektmoderator Kay-Uwe Rohn erläuterte die modulare Bebauung in separaten Baugruppen mit unterschiedlichen Architekten und Bauträgern. Besondere Beachtung fand das Energiekonzept, das von BS-Energy und energiedesign entwickelt wurde und das Baugebiet als Musterprojekt nachhaltiger Wirtschaftsweise profiliert. Insgesamt waren 30 verschiedene international renommierte Architekturbüros vertreten, die an einem Wettbeweberb zur Ausgestaltung des Projekts teilgenommen hatten.
Ausstrahlungskraft weit über Braunschweig hinaus
In Expertengesprächen wurde die Bedeutung des Projekts reflektiert. So erklärte der Starnberger Architekt Albert Blaumoser, als Träger des ersten Preises beim Wettbewerb für die Innenstadterweiterung der Stadt Linz und aufgrund seiner fortschrittlichen Wohnkonzepte im Münchener Olympiapark einer der renommiertesten Städtebau-Architekten in Deutschland: „Der St. Leonhards Garten hat als städtebauliche Maßnahme eine sehr hohe Bedeutung und somit eine Signalfunktion über die Stadt Braunschweig hinaus. Es ist eine der drängendsten Fragen im Städtebau, wie Flächen im innerstädtischen Bereich revitalisiert werden können. Dieses Projekt kann für zahlreiche andere Städte beispielhaft sein.“ Ähnlich äußerte sich das Architektenehepaar Stefan und Ute Giesler. „Wir sind von der Stadt eingeladen worden und haben unsererseits die FIBAV angesprochen, sich bei der Realisierung des Projekts einzubringen. Schon zwei Jahre vorher hatten wir mit BS Energy über das Baugebiet gesprochen und hier ein Potenzial gesehen“, erläuterte Stefan Giesler. „Wir waren froh und stolz zu sehen, dass die Planung der Stadt bzw. Prof. Dr. Brenners und unser eigenes Konzept starke Übereinstimmungen aufweisen. Schon lange beschäftigen wir uns mit der Revitalisierung von innerstädtischen Flächen. In diesem Fall kann modellhaft herangezogen werden, wie städtischer Wohnraum gestaltet werden kann, nämlich als Kontrapunkt zum Flächenverbrauch in den Baugebieten vor den Städten.“ Ute Giesler ergänzte: „In Hamburg-Falkenried wird ebenfalls ein ehemaliges Stadtbahndepot zum Wohnviertel revitalisiert und zu 80% bebaut. Dort haben wir eine Mischform aus Wohnbebauung und Bürobauten, in Braunschweig hingegen reine Wohnbebauung. Auf die Idee, die FIBAV anzusprechen, kamen wir wegen des Baugebietes Alte Baumschule. Dort hat die FIBAV gezeigt, dass sie in der Lage ist, große innerstädtische Flächen zu revitalisieren. Es war beeindruckend, zu sehen, in welcher Geschwindigkeit hier vorgegangen wurde. Es wurde ein sehr interessantes Publikum angesprochen, es wurden Häuser in sehr guter Qualität mit Mut zu interessanten Entwürfen umgesetzt. Das Wohn- und Geschäftshaus vor dem Baugebiet war in seiner Komplexität gleichermaßen ambitioniert, notwendig und überzeugend. Das Vorgehen der FIBAV bei diesem Gesamtprojekt war sozusagen eine vertrauensbildende Maßnahme für unsere jetzige Kooperation.“
Professor Klaus Theo Brenner wies auf die grundsätzliche architektonische Bedeutung hin: „Die Postmoderne im Sinne der plakativen Aneignung klassischer Stile ist ebenso tot wie die Moderne im Sinne von Wohnblock- und Siedlungsbauten. Man kann heute von einem modernen Neoklassizismus sprechen, nicht in dem Sinne, wie der Neoklassizismus den Klassizismus kopierte, sondern eher im Sinne eines Aufgreifens der Grundstrukturen der Klassischen Moderne. Da ist sehr viel vom Italien der 30er Jahre, was da heute Eingang in die architektonische Planung findet.“
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Dr. Andreas Lüddecke
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