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Badmöbelmarkt – Trendwende durch Individuallösungen

15.11.200710:02 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Die Unternehmensberatung Titze GmbH und bbw Marketing Dr. Vossen & Partner haben unter dem Titel „Möbelmarkt Aktuell“ eine kontinuierliche Marktforschung für die Einrichtungsbranche gestartet. Nach der Studie Küchenmöbel ist nun der Report für die Badmöbel erschienen.

Viele Jahre musste auch die Branche Badausstattung bzw. Sanitär auf diese Nachrichten warten: „Die wirtschaftlichen Jahres-Zahlen sind endlich wieder positiv“. Das Ergebnis war nicht nur positiv für die Exporte, sondern auch für den Umsatz im Inland. Laut VDS betrug der gesamte Branchenumsatz (Verkaufserlöse von Industrie, Großhandel und Handwerk) im Jahre 2006 14,7 Mrd. Euro, was einen Anstieg von über 4% bedeutet.

Die Prognosen für die Sanitär- bzw. Ausstattungsbranche sind auch für das laufende Jahr 2007 positiv, wenn auch mit einer leichten Abschwächung. Das Inlandgeschäft wird rund 12 Mrd. € betragen und das Auslandsgeschäft wird die Dynamik beibehalten (Wachstum um 10% auf 3,2 Mrd. €). Die positiven Erwartungen basieren auch auf den aktuellen Verbraucheraussagen, die das „Made in Germany“ und eine gewisse Sicherheit beim Kauf immer noch in den Vordergrund rücken. 18 Millionen noch nicht renovierte Erstbäder warten in Deutschland auf ein „Update“. Alles in allem sprechen viele Signale und Indizien für ein positives Szenario, wenn auch die in diesem Jahr so hervorragend angelaufene Konjunktur im zweiten Halbjahr an Kraft deutlich verloren hat.

Am Ende der Lieferkette profitiert auch der Einzelhandel von der erfreulichen Bad- und Sanitärentwicklung. War das Marktvolumen EVP über viele Jahre, zumindest bis 2005, stetig rückläufig, so hat sich der Trend im letzten Jahr umgekehrt. Heute liegt das Marktvolumen Badausstattung wieder bei knapp 3,4 Mrd. €. Auch für 2007 wird erneut ein Wachstum in Höhe von 2% vorhergesagt, das etwa in gleicher Höhe auch für das Einzelsegment Badmöbel gilt.

Die langjährige Schwäche des Inlandsmarktes für Badmöbel geht vorwiegend auf Produktionseinbrüche bis 2004 in Deutschland zurück. Seit 2004 ist allerdings eine Trendwende feststellbar. Getragen wird der Anstieg aber bisher ausschließlich von der recht positiven Exportentwicklung. Die nächsten Jahre sind aber mit etwas größerer Zuversicht zu bewerten.

Doch trotz dieser hoffnungsfrohen Zahlen zeigt sich für den Handel noch keine richtige Trendwende. Von konjunkturellen „Dellen“ und dem vorsichtigeren Ausgabeverhalten der Endverbraucher sind insbesondere die mittleren Preislagen betroffen. Die fehlende Attraktivität vieler Verkaufsstellen motiviert den Endverbraucher nicht zum Kauf von neuen Badmöbeln, sondern bewirkt das Gegenteil.

Zudem lässt die Kommunikation des Handels jegliche Begehrlichkeit vermissen. Trotz weiterhin zunehmender Anbieterzahl werden nicht alle Verbraucherwünsche getroffen. Das liegt an dem überproportionalen Angebot von Standardlösungen und dem zu geringen Angebot an Individuallösungen. Dabei nehmen die individuell geplanten Markenbäder in der Gunst der Verbraucher deutlich zu.

Dennoch sehen laut bbw/Titze-Befragung für den Verkauf von Badmöbeln schon 62% der befragten Handelsexperten in 2007/2008 eine deutlich bessere Verkaufssituation als noch in 2006.

Auch für die Produktsegmente lassen sich aus der Befragung wertvolle Erkenntnisse und Entwicklungen ableiten. In vielen Wohnräumen ist heutzutage Farbe angesagt. Im Bad hat sich dieser Trend bisher noch nicht durchsetzen können. Dort dominiert nach wie vor die Farbe weiß, wohingegen Grautöne bei Badmöbeln rundweg abgelehnt werden. Allerdings achten die Konsumenten heute auf ein modernes Design.

Die Distribution von Produkten der Badausstattung befindet sich seit Jahren in einem Umstrukturierungsprozess. Bei der Information, beim Kauf und der Installation liegt die Profischiene nach wie vor an der Spitze. Aber die neuen Techniken im Handel sowie die neuen Strategien der jungen Vertriebskanäle haben für Verschiebungen gesorgt. Deutlich aufgeholt haben Internet und vor allem die Baumärkte, die sich mehr und mehr an die Dekorationen von Einrichtungshäusern anlehnen und somit für „Wohnwelten“ sorgen.
Speziell beim Vertrieb von Badmöbeln gewinnt der Möbelhandel (39,6 %) zunehmend an Bedeutung, wohingegen der Küchenspezialhandel derzeit Vertriebsanteile verliert. Die Bau- und Heimwerkermärkte sind im Hinblick auf die gesamte Badausstattung sehr erfolgreich. Bei den Badmöbeln erwarten die Experten eher eine Stagnation.

Unabdingbare Voraussetzungen zur kontinuierlichen Verbesserung, so zeigt es ja auch diese Handelsbefragung, sind in der Personalqualifikation (Schulungen) und in der Stammkundenbindung zu suchen. Wir werden in den nächsten Jahren eine Qualifizierungskampagne bisher nicht bekannten Ausmaßes erleben, da dies der einzige Weg ist, sich qualitativ vom Wettbewerb abzuheben. Gleichzeitig ist es der richtige Weg, von der ruinösen Billigpreisvermarktung abzukommen.

In der Reihe Trendstudien „Möbelmarkt Aktuell“ werden in den nächsten Monaten folgende Marktuntersuchungen erscheinen

Dezember 2007 Wohnraummöbel
Dezember 2007 Polstermöbel
Januar 2008 Möbel insgesamt
Februar 2008 Fachsortimente
März 2008 Schlafraummöbel
April 2008 Designmöbel
Mai 2008 Mitnahmemöbel

Weitere Informationen unter www.bbwmarketing.de

Die Studie mit Inhalten zum Markt, zum Verbraucher, zum Sortiment, zu den Zielgruppen und zur Kundenbindung kann ab November 2007 bei bbw-Marketing Liebigstraße 23, 41464 Neuss, Fax 02131/2989721 bestellt werden.

Die Studie kostet in der Subskription 950,- € plus Mehrwertsteuer.

Zielsetzung von bbw Marketing

Versorgung der Wirtschaft mit vertriebsspezifischen Informationen:

• Marktdaten
• Distributionsdaten
• Kundeninformationen
• Trendinformationen
• Strategien

Die Leistungen von bbw Marketing werden nicht nur in Form von Studien, sondern auch individuell für Einzelunternehmen angeboten.

Branchenanalysen "Markt und Verbraucher"

• Basis: Befragungen plus Desk Research Forschung

Befragungsstudien mit dem Fokus auf:

• Verbraucher
• Industrie
• Handel
• Dienstleistungen

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