(openPR) Ein zentrales Baugruppenmanagement steuert für die HIL GmbH den gesamten Umschlag von „Schadbaugruppen“.
Zusammen mit der HIL Heeresinstandsetzungslogistik GmbH in Bonn betreibt die ESG seit Ende letzten Jahres in Kassel-Lohfelden das „HIL-Baugruppen-Drehkreuz“. Mit dem Ziel, eine signifikante Verkürzung des Instandsetzungskreislaufes für schadhafte Geräte und Bauteile des Heeres zu erreichen, wird hier auf rund 1500 Quadratmetern Fläche der gesamte Umschlag aller Schadbaugruppen, für die die HIL verantwortlich ist, koordiniert und gesteuert.
Die ESG kann dabei auf ihre langjährigen Erfahrungen aus dem Kooperationsprojekt ZEBEL zurückgreifen. Zusammen mit der Schenker Deutschland AG betreibt das Unternehmen in der Nähe von Kassel ein zentrales Ersatzteillager, über das rund 150 Firmen und Instandsetzungseinrichtungen mit Material versorgt werden. Das ZEBEL dient damit für alle Kategorien von Ersatzteilen als Zentrallager zwischen den Materialdepots des Heeres und den Instandsetzungsfirmen. Die dabei gewonnenen Erfahrungen, etwa der Übertrag von Ablaufmodalitäten für die Panzerhaubitze 2000, werden für die Abläufe im HIL-Drehkreuz genutzt.
In den Leistungsverbund zum Baugruppenmanagement sind neben der HIL-Zentrale in Bonn, dem Logistikzentrum des Heeres in Bad Neuenahr sowie den HIL-Werken, -Niederlassungen und –Stützpunkten in ganz Deutschland auch zivile Instandsetzungseinrichtungen als Unterauftragnehmer eingebunden. Für das gesamte physische Materialhandling sowie die Durchführung der entsprechenden Materialtransporte von und zu den jeweiligen Instandsetzungseinrichtungen setzt die ESG auf ihren bewährten Partner Schenker.
Und so funktionieren die Abläufe im HIL-Drehkreuz: Vom ZEBEL werden so genannte „Gutbaugruppen“, also funktionsfähige Bauteile, an die jeweiligen Instandsetzungseinrichtungen ausgeliefert. Die ESG initiiert dabei einen Prozess für die Rückholung der Schadbaugruppen zum Drehkreuz HIL als zentrale Anlieferungsstelle in Kassel. Die Daten werden über eine Schnittstelle des ESG-Systems MDNpro zum SAP-System der HIL GmbH gesendet. Damit ist eine lückenlose Transparenz der Baugruppenbewegungen gewährleistet; alle weiteren erforderlichen Maßnahmen zur Instandsetzungssteuerung durch die HIL-Zentrale können nun eingeleitet werden. Soweit im Ablauf des Workflows zum HIL-Drehkreuz erforderlich, werden zur Einbindung des Amtsbereiches bestehende Schnittstellen zu den Verfahren der Bundeswehr-Zentrallogistik genutzt.
Ein auftragsbezogenes Monitoring der Gut- und Schadbaugruppen mit den Möglichkeiten, Serial- und EMI-Nummern stets zu verfolgen, stellt eine kontinuierliche Lieferterminüberwachung für alle Materialbewegungen sicher. Die Funktionalität des HIL-Drehkreuzes schließt auch die Zwischenlagerung für Baugruppen ein, die eine individuelle Festlegung der zu steuernden Instandsetzungsmengen (Losgrößen nach Vorgabe der HIL) pro Instandsetzungsauftrag ermöglicht. Über die Managementfunktionalität der durchgängigen logistischen Leistungsprozesse des Kooperationsprojektes ZEBEL erfolgt durch die ESG die Steuerung der entsprechenden Transporte des HIL-Drehkreuzes. Innerhalb von 24 Stunden, so das Versprechen, erreicht jedes Teil seinen Bestimmungsort. Mit der Implementierung des HIL-Drehkreuzes als erweiterte Funktionalität des „Kooperationsprojektes ZEBEL“ wird der HIL GmbH eine schnellstmögliche Absteuerung der beauftragten Baugruppen zu und von den Instandsetzungseinrichtungen durch die ESG gewährleistet. Dies ist eine unabdingbare Voraussetzung, die letztendlich – neben der originären Ersatzteilbewirtschaftung – einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung der HIL-GmbH leistet.
Autor: Norbert Seubold
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