(openPR) Der Bruchsaler Softwarehersteller MedicalCommunications nutzt den HL7 Standard, um den Datenschutz im PACS-System selbst abzubilden: Durch die Definition von „floating rights“ wird sichergestellt, dass jeweils nur berechtigte Personen für einen ganz bestimmten Zeitraum direkten Zugriff auf die digitalisierten Röntgendaten haben.
Als Spezialist für medizinische Datenübertragung gehört MedicalCommunications zu den High-Tech-Anbietern auf dem Gebiet der Archivierung, Befundung, Betrachtung und Bildverteilung von medizinischen Bilddaten für so genannte „PACS Systeme (Picture Archiving and Communication Systems).
Datenschutz zählt bei einem PACS zu den wichtigen Rahmenbedingungen. Die PACS-Lösungen von MedicalCommunications bieten hierzu eine elegante Lösung: Durch die Auswertung der Daten einer HL7-Schnittstelle gestattet das PACS berechtigten Personen direkten Zugriff auf Bilddaten, wobei die Vergabe der Zugriffsberechtigungen durch „floating rights“ sichergestellt wird.
Mit der Aufnahme eines Patienten im Krankenhaus wird eine HL7 Nachricht definiert und an das PACS gesendet. Anhand dieser Nachricht wird im PACS festgelegt, welche Stationen Zugriff auf dessen Bilddaten bekommen, und wer dort die Bilder anschauen darf. Die Bilddaten werden so quasi vorausschauend an die Behandler „geliefert“. Die berechtigten Personen erhalten damit Zugriff auf die Bilder – allerdings nur so lange, wie der Patient auf Station oder im Krankenhaus ist („floating rights“).
Beispiel: Bei einem Diabetes-Patienten, der in stationärer Behandlung ist, diagnostiziert der Stationsarzt Probleme am Herzen und an den Nieren. Daraufhin werden Röntgenbilder von Herz und Nieren gemacht. Die Bilddaten des Patienten sind zugänglich für den Kardiologen und den Nephrologen, die zur Behandlung hinzugezogen werden, sowie für den behandelnden Arzt auf der Inneren Station.
„Diese Anwendung hat in der Praxis klare Vorteile“, erklärt MedicalCommunications Geschäftsführer Martin Schinkmann. „Der Zugriff auf die Bilddaten unter Berücksichtigung der Zugriffsberechtigung ist auf Station unabhängig vom KIS sicher gestellt, z.B. wenn das KIS ausfällt oder sich in der Wartung befindet.“
MedicalCommunications gehört seit 2006 der deutschen HL7-Benutzergruppe an. Der HL7 (Health Level Seven) wurde speziell für den Austausch von Daten zwischen IT-Systemen im Gesundheitssektor entwickelt und setzt sich zunehmend als internationaler Standard durch.
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