(openPR) Für Namensschilder mit grafischen Motiven wie Flächen, Formen, oder Schriften wird das zu druckende Logo oder Motiv als EPS-Datei mit Vektordaten (Zeichenwegen) benötigt. Diese EPS-Dateien werden in Programmen wie Illustrator, FreeHand oder CorelDraw erstellt. Eventuell enthaltene Schriften müssen in ihre Zeichenwege konvertiert sein.
Warum gerade diese EPS-Dateien mit Vektor-Daten die idealen Vorlagen bei der Namenschilderproduktion darstellen, lässt sich jedem leicht erklären, der am Computer schon einmal ein Bild bearbeitet und beim Vergrößern die einzelnen Bildpunkte (Pixel) gesehen hat. Starke Vergrößerungen machen solche Bilder im Druck oft unansehnlich – die Ränder sind gezackt und treppenartig abgestuft oder das Bild wird unscharf. Diese „Treppeneffekte“ entstehen durch den zu starken Skalierungsfaktor. Der „Weichzeichnungseffekt“ entsteht wenn man dem Bild nachträglich eine höhere Auflösung zuweist, da der Computer dabei einfach vorhandene Bildpunkte vervielfacht, also einen eigentlich nicht vorhandenen Bildpunkt hinzufügt.
Bei Vektorgrafiken dagegen werden alle Formen und Objekte mittels einer mathematischen Funktion beschrieben, einem Kurvenalgorithmus der nach seinem Erfinder „Pierre Bézier“ als „Bézieralgorithmus “ bekannt ist. Die Linien oder Flächen der Grafik werden bei der Ausgabe auf einem Drucker oder Plotter in ein Koordinatensystem von Bildpunkten umgerechnet – und zwar in der Auflösung die das Gerät produzieren kann. Deshalb sind Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust frei skalierbar.
Jetzt kann man aber leider nur grafische Motive die aus Flächen und Linien aufgebaut sind mit dieser Technik beschreiben. Bei Fotovorlagen oder Verläufen ist dieser Algorithmus nicht einsetzbar, da diese Vorlagen nur durch die einzelnen farbigen Bildpunkte unseres Bildschirms oder der Ausgabegerätes beschrieben werden können. Man benötigt für Namensschilder mit Halbtonmotiven (wie z.B. Fotovorlagen oder Verläufen) die Motive als JPG- oder TIFF-Datei mit einer Auflösung von mindestens 300dpi bei einem Abbildungsmaßstab von 100%.
Weiter Informationen zum Druck wie Druckstand oder Druckgröße geben dann mittels einer genauen Zeichnungsdatei mit Beschreibung weiter. Benutzen sie also keine Daten aus dem Internet, da die Web-Auflösung von 72 dpi aus den bereits beschriebenen Gründen für einen hochwertigen Druck in der Regel nicht ausreicht.
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