(openPR) nenanet.at – Netzwerk nachhaltige Lebensstile bietet erstmals eine Übersicht über Institutionen, Angebote und Instrumente, die über nachhaltigen Lebensstil informieren und dazu inspirieren, die Welt ein klein wenig besser zu gestalten.
Ist es besser regionale Produkte oder Bioprodukte zu kaufen? Welche Gütesiegel für Produkte gibt es? Wie sieht meine CO2-Bilanz aus? Wer ein ethisch und ökologisch korrektes Leben führen möchte, hat viele Fragen. Die Plattform „NENA – Netzwerk Nachhaltige Lebensstile“ unterstützt mit einer Übersicht an Informationsangeboten und Institutionen, an die man sich für die Beantwortung solcher Fragen wenden kann. Auf www.nenanet.at findet man rund 80 deutschsprachige Angebote, die über nachhaltigen Lebensstil in den Themenfeldern Konsum, Freizeit, Ernährung, Gesundheit und Mobilität informieren. Ergänzt wird die Übersicht durch Daten zu Spielmaterialien, Lehrunterlagen und weiterführenden Links.
„Es gibt in Österreich sehr viele Institutionen, die durch ihre Angebote einen nachhaltigen Lebensstil fördern. NENA zeigt, was es schon gibt und wo man sich Anregungen holen kann“, erklärt Dr.in Ulrike Seebacher vom IFZ – Interuniversitäres Forschungszentrum Graz.
„Die Debatte, ob der Mensch für den Klimawandel verantwortlich ist, ist zum Glück beendet. Jetzt geht es darum zu handeln, bevor es wirklich zu spät ist. Jeder/jede Einzelne kann einen Beitrag leisten, indem er/sie darauf achtet, nachhaltiger zu leben. Sei es, indem man mehr Bioprodukte kauft, beim Kleiderkauf auf fair produzierte Ware achtet oder für Klimaprojekte spendet“, so Seebacher weiter.
Erfolg durch Kooperation und Querdenken
Die Datenbank www.nenanet.at ist ein Produkt des transdisziplinären Forschungsprojektes NENA, das Erfolgskriterien für die Verbreitung nachhaltiger Lebensstile analysiert.
„Nur ein Wandel der traditionellen Konsum- und Produktionsmuster kann den Klimawandel stoppen. Bislang ist aber unklar, wie man möglichst viele Menschen dazu motivieren kann, einen zukunftsfähigen Lebensstil zu wählen. Gemeinsam mit Anbietern und Zielgruppen erforschen wir, wie erfolgreiche Beispiele genutzt werden können, um neue Ideen zu finden. Die Ergebnisse sowie konkrete Anleitungen werden für Interessierte publiziert“, erläutert Mag.a Wilma Mert vom IFZ das Vorhaben.
„Ziel von NENA ist es, die Kooperation von einzelnen Institutionen zu fördern, um Ressourcen zu bündeln, denn nur viele AkteurInnen gemeinsam können einen Veränderungsprozess einleiten. Zugleich wird Querdenken groß geschrieben, denn ein Blick über den eigenen Tellerrand bringt neue Ideen, wie die komplexen Inhalte von Klimawandel und Nachhaltigkeit vermittelt werden können.“, so Mert weiter.
Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung im Rahmen des Programms „proVision“ finanziert. Koordiniert wird das Projekt vom IFZ – Interuniversitäres Zentrum für Technik, Arbeit und Kultur in Zusammenarbeit mit dem UBZ – Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark.
Weitere Informationen: www.nenanet.at










