(openPR) Willkommen auf dem Bruce Lee’s Kampfkunst Blog. Hier wird demnächst einiges über Kampfkunst stehen. Einiges wisst ihr vielleicht bereits, aber bestimmt nicht alles. Also lasst euch überraschen, es wird interessant.
Hier schon mal ein Vorgeschmack auf den Blog:
Zwei Arten von Kämpfern
Ein interessantes aber auch umstrittenes Thema im Bereich der Selbstverteidigung. Die eine Gruppe der Kampfsportler sagt, dass körperliche Voraussetzungen, beim Training antrainiert werden, geschaffen sein müssen, um sich möglichst gut verteidigen zu können. Eine andere Gruppe von Kampfkünstler und Kampfsportlern sagen, dass zwar zum Teil körperliche Voraussetzungen gegeben sein müssen, aber dass der Schwerpunkt nicht bei den körperlichen Fähigkeiten der Person liegt, sondern dass es viel wichtiger sei ein Verständniss für Bewegungen (sog. Techniken) und Prinzipien des jeweiligen Systems zu enwickeln.
Die erste Gruppe sind Kampfsportler sind meist Boxer oder Thai-Boxer. Sie legen sehr viel Wert auf die körperliche Fitness und auf gute Schlag-, Ellebogen-, Knie- und Tritttechniken (Boxer legen keinen Wert auf Ellebogen-, Knie- und Tritttechiken, da sie diese im Ring nicht benutzen dürfen), welche möglich präzise geschlagen werden und mit viel Kraft das Zie ereichen sollen. Außerdem Wert auf eine sehr gutes Reaktionsvermögen gelegt, denn die Taktik dieser Art von Kämpfer ist es (im Allgemeinen gesagt): “Viel austeilen und möglichst wenig einstecken”. Die Thai-Boxer legen aber zusätzlich noch viel daran viel einstecken zu können, um in einer Situation, in der sie nicht rechtzeitig reagiert haben, nicht direkt umzufallen. Dies bewirken sie durch ein Abhärtungstraining, was bei den meisten Vereinen Bestandteil der normalen Trainings einheit ist.
Gruppe von Kämpfer, die ihren Schwerpunkt nicht auf die körperlichen Vorraussetzung legt, sondern eher auf das Verständnis der Techniken und Prinzipien, sind teils Kampfsportler, aber größtenteils Kampfkünstler. Sie haben sehr viel mehr Techniken als die erste Gruppe von Kämpfer und beziehen diese meist nicht nur auf eine normale Kampfsituation bei der geschlagen und getreten wird, sondern beziehen sich auch auf Situationen in denen der Gegner einen zum Beispiel schon im Schwitzkasten oder zu Boden geworfen hat. Viel Wert wird bei diesen Kämpfern auf das automatisieren und perfektionieren von Bestimmten Bewegungabläufen gelegt, um einem das nachdenken in diesen Situationen zu ersparen und somit eine Steigerung der Reaktionszeit zu erreichen. Meist sind die Techniken so konstruiert, dass sogar der Gewichtsvorteil oder der Kraftvorteil eines Kämpfers fast vollständigt wegfallen kann. Viele Kampfsportarten und Kampfkünste haben deshalb eines fast immer gemeinsam, wenn sie sich auf die Selbstverteidigung spezialisiert haben. Ein Prinzip:
“Nutz die Kraft deines Gegners”
Quelle: www.blog.bruce-lee-jeet-kune-do.2ya.de
Markus Schwarz
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