(openPR) Factoring – also der Verkauf von Forderungen – gewinnt auch in Deutschland weiter an Bedeutung. So konnte das Geschäft mit dem Ankauf von Lieferforderungen im ersten Halbjahr 2007 um 25 Prozent auf knapp 41 Milliarden Euro zulegen. Darin erfasst sind die Forderungen der 22 führenden Factoring-Unternehmen, die im Deutschen Factoring Verband vertreten sind.
Nach Angaben des Verbandes nutzen zwischenzeitlich mehr als 4.400 Unternehmen in Deutschland den Verkauf ihrer Forderungen, knapp 14 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Dies verdeutlicht den Trend, dass Factoring als Finanzierungsinstrument bekannter und beliebter werde, kommentierte dies der Vorstandssprecher des Verbandes, Joachim Secker. Im Jahre 2006 war die Branche um knapp 31 Prozent noch stärker gewachsen und kam im Geschäftsjahr auf ein Factoringvolumen von 72 Milliarden Euro.
„Diese positiven Entwicklungen zeigen“, so Josef Geltinger von der Landshuter Debi Select Gruppe, „dass sich das Factoring von Forderungen jeglicher Art in den vergangenen Jahren auch in Deutschland etabliert hat und sich zunehmend zu einem interessanten Geschäftsfeld entwickelt.“ Sein Unternehmen, das in der Vergangenheit spezialisiert war auf den Erwerb von Unternehmen aus dem Bereich Lebensversicherungsfactoring, hat sich unlängst auch auf den Bereich Factoring von Wertpapierkrediten spezialisiert – einem Milliardenmarkt mit entsprechend hohem Wachstumspotential. Vor diesem Hintergrund sieht Geltinger auch für die kommenden Jahre im Factoring interessante Geschäftsperspektiven und geht davon aus, dass weitere Anbieter von Kapitalmarktprodukten in dieses Segment einsteigen werden. Bislang sind die Debi Select Fonds des Landshuter Anbieters die ersten in Deutschland, die Kapitalanlegern die Möglichkeit bieten, sich an diesem interessanten Geschäftsfeld zu beteiligen. Dabei stehen Renditen von mehr als 8 Prozent pro Jahr im Raum, die das Unternehmen seit Gründung im Jahre 2006 auch erwirtschaften konnte.
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